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STORAGE Technology Conference 2017 Das Datacenter für das Cloud-Zeitalter

| Autor: Klaus Länger

Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, ob sie ihre Anwendungen und Daten zumindest teilweise in die Cloud migrieren. Für diese sprechen Flexibilität, einfache Verwaltung und hohe Performance bei niedrigen Kosten. Netapp will diese Vorteile mit dem „Next Generation Datacenter“ in die Rechenzentren der Unternehmen bringen. Klaus Donath, Executive Director Value bei Ingram Micro, erklärt im Interview, mit welchen Mitteln Netapp das erreichen will.

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Klaus Donath ist als Executive Director verantwortlich für das Value-Geschäft bei Ingram Micro zu dem auch die NetApp-Sparte zählt.
Klaus Donath ist als Executive Director verantwortlich für das Value-Geschäft bei Ingram Micro zu dem auch die NetApp-Sparte zählt.
(Bild: Ingram Micro)

Welche Rolle spielen das automatisierte Management und die Abstraktion von Services für das Next Generation Data Center von Netapp?

Klaus Donath: Unter dem Punkt `Abstraktion von Services´ steht zuerst die Anforderung des Kunden oder Users, welche die Automatisierung verschiedener Prozesse erfordert. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der Minimierung einer klassischen Systemadministration, dem Ausschluss von Fehlerquellen auf Basis manueller Tätigkeiten und zusätzlich auf einer erhöhten Zeitersparnis.

Das Next Generation Datacenter wird als Scale-out-Architektur beschrieben. Mit welchen Mitteln wird die horizontale Skalierung realisiert?

Klaus Donath: Die modernste Variante beruht auf einer Node-basierenden Architektur. Dies bedeutet, dass mittels eines Bauelements alle Komponenten, die für Performance- und Kapazitätssteigerung verantwortlich sind, um den Faktor X vereinfacht erweitert werden können. Hierbei bieten die modernsten Systeme eine unterbrechungsfreie Erweiterungsmöglichkeit. Der Erweiterungsprozess wird durch Automatisierung weitestgehend minimiert, sodass nur vereinzelt manuelle Tätigkeiten, wie Montage oder Verkabelung, durchzuführen sind.

Traditionelle Storage-Architekturen haben SLAs durch Overprovisioning und oft vielfache Redundanzen erfüllt. Mit welchen Mitteln wird das beim Next Generation Datacenter realisiert, das sich ja durch Flexibilität auszeichnen soll?

Klaus Donath: Aufgrund automatisierter Prozesse und einer unterbrechungsfreien Architektur bieten heutige Systeme unter anderem Quality of Services. Dabei handelt es sich um Methoden, durch die mit einem hohen Maß an Flexibilität und Agilität auf den stetigen Wandel und die sich verändernden Anforderungen im IT-Bereich reagiert werden kann.

Dabei wird ebenfalls die Erfüllung der SLAs gewährleistet und eine genauere Planung und Konzeption des Systems unterstützt. Overprovisioning kann dabei minimiert werden, da auch auf spontane Wachstumsanforderungen flexibel reagiert werden kann.

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