Wider die gefährliche Lücke zwischen DR-Theorie und -Praxis

Damit die IT-Notfallplanung klappt - Tipps für ein Disaster Recovery

| Autor / Redakteur: André Triebel / Ulrike Ostler

Dr. André Triebel, Business Solutions Consultant von Interoute: „Der Katastrophenfall ist gegenüber einem ´normalen` IT-Systemausfall deshalb so kritisch, weil zum einen die gesamte IT- Infrastruktur betroffen ist und zum anderen die Wiederherstellung ohne vorher getroffene Vorkehrungen sehr lange dauern kann. Daher empfehlen wir eine gründliche Vorbereitung. Hinzu kommt, dass unabhängig von deren konkreter Höhe, die Kosten und technischen Einschränkungen mit den steigenden Anforderungen an RPO und RTO ebenfalls steigen. Vor allem RPO-Ziele von unter acht Stunden können teuer werden.“
Dr. André Triebel, Business Solutions Consultant von Interoute: „Der Katastrophenfall ist gegenüber einem ´normalen` IT-Systemausfall deshalb so kritisch, weil zum einen die gesamte IT- Infrastruktur betroffen ist und zum anderen die Wiederherstellung ohne vorher getroffene Vorkehrungen sehr lange dauern kann. Daher empfehlen wir eine gründliche Vorbereitung. Hinzu kommt, dass unabhängig von deren konkreter Höhe, die Kosten und technischen Einschränkungen mit den steigenden Anforderungen an RPO und RTO ebenfalls steigen. Vor allem RPO-Ziele von unter acht Stunden können teuer werden.“ (Bild: Interoute)

Disaster Recovery hilft Unternehmen im Katastrophenfall dabei, geschäftskritische Daten wiederherzustellen. Ziel ist es, Ausfallzeiten zu verringern oder ganz zu verhindern. Allerdings erweist sich die Realisierung eines schlüssigen IT-Notfallplans als Herausforderung für viele Unternehmen. Was gilt es zu beachten?

Zumeist sind die geschäftskritische Prozesse zwar bekannt, welche IT-Systeme damit verbunden sind, aber selten. Die bei einer Katastrophe entstehenden Kosten sind ungewiss, ebenso wie der Preis und die technischen Randbedingungen der Einführung einer Disaster-Recovery-Lösung.

Die Einführung einer solchen Lösung startet in der Theorie mit einer Business-Impact-Analyse (BIA), die nach geschäftskritischen Prozessen und Anwendungen im Unternehmen fragt. In der Analyse geht es darum zu definieren, welche maximale Ausfallzeit von IT-Systemen (RTO) und welcher maximale Datenverlust (RPO) nicht geschäftskritisch sind.

Auf Basis dieser Werte können garantierte Verfügbarkeiten der IT bestimmt werden. Danach soll die Realisierung folgen. In der Praxis sind das aber nicht zwei Schritte, sondern bei guter Vorarbeit auf beiden Seiten viele Abstimmungsrunden, in denen Kunde und IT-Dienstleister eine technisch und kommerziell ausgewogene Lösung gemeinsam entwickeln.

Nur zwei Schritte zum Erfolg

Die anfangs sehr hohen RTO- und RPO-Anforderungen des Anwenders und die Kosten für die technische Umsetzung haben dann eine vertretbare Balance gefunden. Um diesen Prozess zu verkürzen, und somit wertvolle Projektzeit und –kosten einzusparen, empfiehlt Interoute (siehe: Kasten) das folgende, allgemein akzeptierte Vorgehen.

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Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Damit die IT-Notfallplanung klappt - Tipps für ein Disaster Recovery
  • Seite 2: Der erste Schritt
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