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Stabile Server-Schränke aus Kalifornien Damac-Racks verwahren Datacenter-Equipment ohne Durchhänger

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Bei hoher Gewichtsbelastung kann es passieren, dass herkömmliche Datacenter-Racks im wahrsten Sinne des Wortes durchhängen. Das kalifornische Unternehmen Damac will mit besonders stabilen Racks Abhilfe schaffen.

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Bei Yahoo schon im Einsatz: Racks des US-Herstellers Damac.
Bei Yahoo schon im Einsatz: Racks des US-Herstellers Damac.
(Damac)

Gängige Server-Regale bestehen meist aus geformten oder gefalteten Metallblechen – eine Konstruktion, die zwar vertikale Stabilität bietet, aber horizontal weniger belastbar ist. Zudem wird oft auf eine Nahtverschweißung verzichtet. Das alles führt zu Problemen, wenn die Racks voll bestückt sind:

Verbogene Teile sind die Folge, im schlimmsten Fall kommt es zu beschädigter Hardware. Der kalifornische Rack-Spezialist Damac schafft Abhilfe und setzt dazu auf besonders widerstandsfähige Produkte, die schon jetzt in großen US-Rechenzentren wie zum Beispiel bei Yahoo im Einsatz sind.

Stahl als Kernelement

Basis der Damac-Racks sind Stahlrohre, die sowohl horizontal als auch vertikal für Stabilität sorgen und durch den geringeren Platzbedarf rund 20 Prozent mehr Nutzraum im Vergleich zu herkömmlichen Racks ermöglichen. Zusätzlich sind alle Verbindungsstellen und Falze durchgehend verschweißt, um potenzielle Schwachstellen zu minimieren.

Auf diese Weise kann die „FasTrak“-Rackserie beispielsweise knapp 1.600 Kilogramm an Equipment im stationären Betrieb fassen. Auch an den Komfort hat Damac gedacht: Dach- und Seitenteile sowie die Tür lassen sich unkompliziert entfernen, um die Arbeit an einem vollbelegten Rack zu erleichtern. Zudem sind die FasTrak-Racks mit größeren Rollen als üblich ausgestattet, was insbesondere den Transport und die Aufstellung vereinfacht.

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