Kubernetes on OpenStack

CoreOS und Mirantis verheiraten OpenStack mit Kubernetes

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Die Tectonic-Konsole erlaubt Einsichten in alle laufenden Applikationen.
Die Tectonic-Konsole erlaubt Einsichten in alle laufenden Applikationen. (Bild: Mirantis)

Ein neues integriertes OpenStack-Produkt von CoreOS und Mirantis soll ein schnelles und automatisiertes Bereitstellen von Containern auf Basis von OpenStack ermöglichen.

Zwar scheuen immer noch viele Unternehmen angesichts der Komplexität den Einsatz von OpenStack, das Interesse an dem quelloffenen Cloud-Betriebsystem scheint aber ungebrochen.

Dies ist auch daran zu erkennen, dass der Markt Woche für Woche neue kommerzielle oder zumindest standardisierte OpenStack-Produkte ausspuckt, wie „Mirantis OpenStack“ und „Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 7“, was auf jeden Fall dem Verbreitungsgrad förderlich sein sollte.

Mit der Produktionsreife von „Kubernetes“ wollen mit Mirantis und CoreOS zwei OpenStack- und Container-Protagonisten der ersten Stunde das Beste aus beiden Welten verbinden. Der OpenStack-Spezialist Mirantis und die Container-Company CoreOS (früher Partner von Docker) arbeiten jetzt gemeinsam an einer Integration von Mirantis OpenStack in den Kubenetes-Dienst „Tectonic“. Die beiden Hersteller wollen mit der Kooperation OpenStack-Funktionalitäten mit der Portabilität der Container-Technologie zusammenbringen.

Kubernetes stabil

Google hatte sein Container-Orchestration-Framework Kubernetes erst im vergangenen Monat mit Erreichen der stabilen Version 1.0 an eine neue, gemeinsam mit der Linux Foundation und verschiedenen prominenten Partnern aus der der IT-Industrie gegründeteStiftung Cloud Native Computing Foundation (CNCF) übergeben.

Kubernetes ist in der Lage, in Container verpackte Apps über diverse Hosts hinweg auszurollen und in einem Container-Cluster zu verwalten, wodurch Container-Apps nach Belieben skalieren können.

Tectonic veredelt Kubernetes

Die kommerzielle Tectonic-Technologie von CoreOS kombiniert Kubernetes mit weiteren Service-Angeboten von CoreOS in einem integrierten Produkt. Mit Tectonic lassen sich Container zum Beispiel mithilfe einer integrierten Registry erstellen und verteilen.

Die zusätzlichen CoreOS-Tools vereinfachen zudem das automatisierte Deployment von Containern und Updates. Tectonic lässt sich wahlweise lokal oder in der Public Cloud betreiben.

Als kommerzielle Plattform für OpenStack-basiertes Container-Management bietet Tectonic laut Aussage vom CoreOS-CEO Alex Polvi die im Enterprise-Umfeld geforderte Stabilität und passenden Enterprise-Grade-Support. Und Boris Renski, Mitgründer und Chief Marketing Officer von Mirantis ergänzt:„Kubernetes auf OpenStack erweitert die Flexibilität für DevOps-Teams, beim Erstellen von Anwendungen. So können wir die Innovation von Entwicklungen beschleunigen“.

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