Hosting von CD-Prozessen in Microsoft Cloud

Continuous Delivery Plattform von Cloudbees läuft in Azure

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Cloudbees stellt eine Plattform für die Implementierung einer so genannten continuous integration (CI) und für das continuous delivery (CD), also einer andauerden Integration und Bereitstellung zur Unterstützung von DevOps-Teams.
Cloudbees stellt eine Plattform für die Implementierung einer so genannten continuous integration (CI) und für das continuous delivery (CD), also einer andauerden Integration und Bereitstellung zur Unterstützung von DevOps-Teams. (Bild: Cloudbees)

Die Continuous Delivery-Plattform von Cloudbees ist nach Angabe des Enterprise-Jenkins-Unternehmens ab sofort auch in „Microsoft Azure“ verfügbar. DevOps-Teams haben damit die Möglichkeit, Continuous Delivery (CD)-Prozesse in ihrer bestehenden Azure-Cloud zu hosten.

Das Unternehmen Cloudbees, Inc., spezialisiert auf Enterprise-Services rund um „Jenkins“ und nach eigener Einschätzung führender Anbieter von Continuous.Delivery-Software, hat vor wenigen Tagen die Verfügbarkeit seiner Cloudbees Jenkins Platform im „Microsoft Azure Marketplace“ bekannt gegeben. Damit können Unternehmen theoretisch in Minutenschnelle CD-Umgebungen einführen.

Durga Sammeta, Director of Global Alliances, CloudBees, sagt: „Diese Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Cloudbees ermöglicht den Entwicklerteams in Unternehmen den Software-Delivery-Prozess in Microsoft Azure problemlos und durchgängig zu automatisieren. Hierdurch können sich die Teams auf Innovationen konzentrieren, statt auf die Beschaffung und Bereitstellung von Ressourcen und das Konfigurieren der IT-Infrastruktur.“

Continuous Delivery und Docker

Cloudbees ist vor allem für seine Open-Source-Plattform „Jenkins“ für CD bekannt. Seit Sommer letzten Jahres gibt es sogar ein Jenkins-Plugin für Docker. Ferner bieten seit einiger Zeit drei neue „Kubernetes“-Plugins DevOps-Teams in massiv verteilten Umgebungen die Möglichkeit, die Software-Entwicklung zu verbessern und zu beschleunigen, was letztendlich den Einsatz von „Docker“ bei auf Microservices basierenden Anwendungen fördert.

Ab sofort ermöglicht Cloudbees Jenkins Platform Continuous Delivery auf Jenkins-Basis und Enteprise-Niveau - was Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Management-Fähigkeiten betrifft - auch in Microsofts Azure-Cloud. So können auch Unternehmen, die Azure bereits einsetzen, die Entwicklung von Mobil-, Web-, Embedded- und Internet of Things (IoT)-Anwendungen extrem beschleunigen.

Die Continuous Delivery-Plattform von Cloudbees ist auch in Microsoft Azure verfügbar.
Die Continuous Delivery-Plattform von Cloudbees ist auch in Microsoft Azure verfügbar. (Bild: Cloudbees)

Continuous Delivery in Azure

Mit der Verwendung virtueller Maschinen als Jenkins-Agenten erhalten Azure-Nutzer eine sehr bedienerfreundliche und sichere Umgebung, die darüber hinaus auch fortgeschrittene Analytics-Funktionen bietet und unter anderem den Status der Software-Delivery-Pipelines visualisiert.

Cloudbees hat aber auch den Einsatz der Cloudbees Jenkins Platform über den Direktkauf im Azure Marketplace vereinfacht. Mit Hilfe der dort erwerbbaren Produkte profitieren Kunden von einer passend für seine Anforderungen vorkonfigurierten Lösung, wobei die Flexibilität der Jenkins-Agenten auch innerhalb von Azure zur Verfügung steht.

Die Cloudbees Jenkins Platform steht ab sofort im Azure Marketplace bereit. Die Preise beginnen für eine Einzelbenutzer-Option bei 0,25 Dollar pro Stunde oder 1.850 Dollar pro Jahr. Hinzu kommt die Nutzungsgebühr für Azure. Ferner stehen für Teams aller Größenordnungen weitere Konfigurationen zur Verfügung, einschließlich der Möglichkeit, eine vorhandene, direkt von Cloudbees erworbenen Cloudbees Jenkins Platform-Lizenz zu nutzen.

*Thomas Drilling hat auf DataCenter-Insider seinen eigenen Blog: „Drillings Open-Source-Eck“.

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