Gerüstet für die neue Mainframe-Welt?

Compuware-Tools sollen Mainframes ins Cloud-Zeitalter befördern

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Compuware-Tool Workbench erlaubt nun, Daten mit File-AID MVS zu bearbeiten. (Screenshot: Compuware)
Das Compuware-Tool Workbench erlaubt nun, Daten mit File-AID MVS zu bearbeiten. (Screenshot: Compuware)

Das Softwarehaus Compuware hält neue IT-Werkzeuge bereit, mit deren Hilfe sich Geschäftsrisiken durch fehlende Mainframe-Experten bei der Einführung und Wartung komplexer Anwendungen in Grenzen halten sollen.

Aufgrund moderner Anwendungen wie Banking per Smartphone und E-Commerce müssen Unternehmen in kurzer Zeit Cloud- und Mobile-Lösungen in bestehende Mainframe-Applikationen integrieren. Dabei sind gleichzeitig hohe Qualität und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

Gemäß einer aktuellen Studie von Vanson Bourne befürchten aber 71 Prozent der Chief Information Officer (CIOs) weltweit, dass fehlende Fachkräfte im Mainframe-Bereich den Geschäftserfolg schmälern. Dies liegt vor allem an höheren Risiken, sagen 58 Prozent, geringerer Produktivität, 58 Prozent, und verlängerter Projektdauer, 53 Prozent (Mehrfachnennungen möglich).

Die Mainframe-Produkte von Compuware sollen die Produktivität der Entwickler erhöhen und das Performance-Verhalten der Anwendungen verbessern. Um Unternehmen bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen zu unterstützen, hat das Unternehmen die Software mit folgenden Funktionen erweitert:

Schneller, einfacher Zugang zu Mainframe-Daten in „Workbench 3.1.6“ — Die offene Umgebung zur Entwicklung von Anwendungen bietet nun die Möglichkeit, Daten mit File-AID MVS zu bearbeiten. Dies ermöglicht einen effektiven Weg Daten auf dem Mainframe zu analysieren und zu bearbeiten.

Praktische Fehlerentfernung — Die aktuelle Workbench-Version enthält optimierte „Xpediter“-Debugging-Funktionen. Damit führen auch IT-Mitarbeiter ohne spezielles Wissen interaktive Tests mit minimalem Aufwand durch, womit sich die Einführung der Applikationen beschleunigt.

Schnelle Lösung größerer Software-Probleme mit „Abend-AID 12.2“ – Das Tool zur Behebung von Mainframe-Applikationsfehlern wurde mit neuen Diagnosefunktionen erweitert. Dazu zählen ein „Cobol Perform Trace“, eine konsolidierte Anzeige von IMS- und DB2-Daten zum schnelleren Zugriff auf entscheidende Informationen sowie ein vereinfachter Abruf von Abend-AID-Berichten.

Automatische Vermeidung von Leistungsschwächen mit „Strobe 4.3“ – Die Lösung für das Performance-Management von Mainframe-Anwendungen kann nun automatisch Batch-Jobs messen, die dynamisch berechnete Grenzwerte überschreiten. Weitere neue Funktionen sind die Integration mit bestehenden Monitoring-Tools sowie verbessertes Reporting.

Mit „iStrobe 4.3“ betrachten Kunden nun auch historische Leistungsdaten aus verschiedenen Perspektiven und ermitteln daraus grundlegende Performance-Benchmarks. Zusätzlich können Strobe-Messungen jetzt einfach aus der Workbench heraus gestartet werden.

Die neuen Herausforderungen in der Mainframe-Welt

Tim Grieser, Program Vice President, Enterprise System Management Software, beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC fasst zusammen: „Eine Vielzahl von neuen Web- und Mobile-Anwendungen für Kunden und die steigende Auslastung existierender Anwendungen erhöhen den Performance-Druck. Die Verarbeitung von komplexeren Aufgaben in noch kürzerer Zeit muss bewältigt werden. Die neuen Mainframe-Technologien von Compuware unterstützen Unternehmen dabei, diese Herausforderungen zu meistern.“

Weitere Informationen zu den neuen Herausforderungen in der Mainframe-Welt erfahren Sie in einem Webcast, der am 15. Februar 2012 um 17 Uhr stattfinden wird. Hier geht es zur Registrierung.

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