Im Test: Container und Client Commands von ACMP 3.5

Computermanagement vom Feinsten

13.03.2009 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

ACMP 3.5: Inventarisierungs- und Management-Suite für Windows-Netzwerke
ACMP 3.5: Inventarisierungs- und Management-Suite für Windows-Netzwerke

Die Client Commands

Bei den Client Commands handelt es sich um Skripte, die auf den verwalteten Systemen laufen und dort eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben übernehmen. Dazu gehört unter anderem das Auslesen von Diensten und Benutzern, das Ausgeben von Nachrichten, das Installieren und Löschen von Software, das Starten von Diagnosewerkzeugen wie Ping und Traceroute oder auch das Herunterfahren des Systems.

Der Command Launcher residiert in der Taskbar und ermöglicht es den Client-Benutzern, jederzeit jedes Client Command zu starten, das der Administrator für die Nutzung mit dem Command Launcher freigegeben hat. Möchten die zuständigen Mitarbeiter einen Befehl über die Verwaltungskonsole starten, so müssen sie im ersten Schritt die Zielrechner selektieren, beispielsweise über Container oder über Abfragen, danach steht der Ausführung des Client Commands nichts mehr im Wege.

Unter „Browse und Management“, „Pro Queries“ und „Executed Client Commands“ lässt sich in der Managementkonsole jederzeit eine Liste der durchgeführten Client-Befehle einsehen. Diese Liste gibt auch Aufschluss über den Erfolg der Operation. Auf Wunsch haben die zuständigen Mitarbeiter zusätzlich die Option, die Ausführung der Client Commands über einen Taskplaner zu automatisieren.

Der Hersteller hat eine große Zahl unterschiedlicher Client Commands vordefiniert, unter anderem Beispiele für die Softwareverteilung anhand der Microsoft Excel- und Powerpoint-Viewer sowie Befehle zum Auslesen von Diensten, zum Öffnen der Diensteverwaltung, zum Festlegen der Größe der Auslagerungsdatei, zum Erfassen der Kaufdaten der Rechner, zum Ermitteln der lokalen Benutzer auf einem System, zum Versenden von Nachrichten und zum Vergeben eines lokalen Administratorpassworts. Dazu kommen auch noch Remote-Control-Zugriffe via VNC.

Skripte erstellen

Sollten einem Administrator die vorhandenen Befehle nicht ausreichen, so kann er jederzeit mit Hilfe der Skriptsprache und eines dazugehörigen Editors eigene Befehle generieren. Die dafür vorgesehene Entwicklungsumgebung umfasst auf der linken Seite eine Übersicht aller vorhandenen Befehle, die sich im Betrieb mit Drag-and-Drop in das Skriptfenster ziehen lassen.

Es ist sogar möglich, beim Erstellen von Skripts mit Variablen, wie beispielsweise „COMPUTERNAME“ zu arbeiten. Im Test ergaben sich beim Erstellen einfacher Befehle mit dem Editor keine Probleme. Da der Editor während der Skripterstellung alle Informationen, die er benötigt, erfragt und da die Dokumentation sehr ausführlich ist, werden auch Administratoren ohne umfassende Skripting-Kenntnisse sofort effizient mit der genannten Funktion arbeiten können. Um einen Eindruck über die Leistungsfähigkeit des Skripting-Werkzeugs zu vermitteln, gehen wir an dieser Stelle etwas genauer auf die Befehlsdefinition ein.

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