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VDI erfordert mehr Aufmerksamkeit für das RZ-Design! Computacenter-CTO zu Data-Center-Design für Client-Virtualisierung

| Autor / Redakteur: Tobias Geber-Jauch / Ulrike Ostler

Client-Virtualisierung ist derzeit eines der Top-Themen in der IT. Unternehmen können durch die Virtualisierung der Geräte nicht nur Kosten sparen, sondern auch ihre Mitarbeiter und die IT-Abteilung flexibler machen. Natürlich liegt der Fokus auf dem Client und damit verbunden auf den verschiedenen Wegen, Daten und Anwendungen bereitzustellen. Was dabei zu oft stiefmütterlich behandelt wird, ist das Rechenzentrum.

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Für den Computacenter-CTO Tobias Geber-Jauch ist VDI ein sexy Thema. Aber eine Annäherung sollte mit Bedacht geschehen. Bild: Computacenter
Für den Computacenter-CTO Tobias Geber-Jauch ist VDI ein sexy Thema. Aber eine Annäherung sollte mit Bedacht geschehen. Bild: Computacenter
( Archiv: Vogel Business Media )

Doch gerade diesem Bereich muss erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn die Bedeutung einer funktionierenden Referenzarchitektur – sei es die eigene oder die eines IT-Dienstleisters – ist für die Bereitstellung von virtualisierten Clients eminent!

Bei der Virtualisierung wandert der Client, sprich: die Nutzeroberfläche einschließlich des Betriebssystems, allen Anwendungen und persönlichen Einstellungen, vom Gerät in das Rechenzentrum. Dieses muss aber für die Aufgaben, die damit einhergehen, fit gemacht werden.

Wichtig dabei sind drei Aspekte, die durch eine geprüfte Referenzarchitektur sichergestellt werden müssen: Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit der Systeme.

Die Hardware passt nicht mehr

Ein häufiges Problem dabei ist, dass die hohen Ansprüche hinsichtlich dieser Aspekte mit älterer Hardware nicht mehr umsetzbar sind. Hinzu kommt, dass die für die neuen Arbeitsplätze gewünschten und auch notwendigen Funktionalitäten in einer inhomogenen Umgebung nicht garantiert werden können.

Die Folge: Neben passender Hardware dürfen die verschiedenen Bereiche Compute, Netzwerk und Storage nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden. Denn nur deren einwandfreies, performantes Zusammenspiel liefert einen stabilen virtuellen Desktop.

Die Systeme müssen sich dabei an dynamische Lastsituationen anpassen können und die Zuordnung von Ressourcen über Management-Systeme sollte möglichst einfach zu handhaben sein. Von Vorteil ist es, wenn für die Referenzarchitektur entsprechende Blueprints beim Hersteller vorliegen. Diese stellen sicher, dass im eventuellen Fehlerfall die Umgebung bekannt ist und somit die Fehlerbehebung weitaus schneller vorgenommen werden kann.

Voraussetzung für Stabilität

Ist also die Entscheidung für die Client-Virtualisierung gefallen, muss von Anfang an ein besonderer Fokus auf der Rechenzentrumsinfrastruktur liegen. Denn die Referenzarchitektur ist das A und O – nur wenn diese funktioniert, kann die IT stabile Desktop-Services garantieren.

Der Autor:

Tobias Geber-Jauch ist CTO Managed Services Factory bei der Computacenter AG & Co oHG.

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