Techit stellt lüfterlose Kühlung für 19-Zoll-Racks vor



  • IT-Infrastruktur per Cluster und Wärmerückführung
    Techit stellt lüfterlose Kühlung für 19-Zoll-Racks vor

    Der deutsche Hersteller Techit GmbH stellt mit „Direct Case Thermal Coupling“ ein Kühlverfahren vor, das insbesondere die 19“-Technik revolutionieren soll, die in Server-Technik vorrangig eingesetzt wird. Denn diese soll er erlauben, komplette Racks lüfterlos zu betreiben.

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  • Es wäre sehr gut zu wissen, wie die entstehende Wärme abgeführt wird. Ganz ohne einen Luft- oder Flüssigkeitskreislauf kann ich mir das kaum vorstellen.



  • Kilowattstunde nicht Kilowatt!



  • lüfterlos bis 30 kW behaupten auch andere mit einem Seitenkühler !Na dann viel Spass damit. Ich hätte gerne mal Diagramme mit realen Werten gesehen.



  • Hallo,

    Danke für Ihre Frage, da der Zuspruch den wir gerade erhalten größer ist als erwartet werden wir in den nächsten Tage alle Infos auf unserer HP www.techit.de sowie www.spherenium.com zur Verfügung stellen.

    Das Spherenium „Direct Case Thermal Coupling“ Verfahren benutzt mehrere Technologien.

    1. Die Elektronik in den aktiven 19“ Geräten wird über das Spherenium „Case Cooling“ Verfahren temperiert, d.h. über Heatpipes/Streets innerhalb des Gerätes wird die Wärmenergie an die Seiten links und rechts abgeleitet. („Fluidless“)

    2. Mit der „Diret Case Thermal Coupling“ Technologie wird durch das Einschieben eines mit dieser Technologie ausgestatteten 19“ Gerätes eine thermische Verbindung zu den „Thermal Coupling Elements“ im Rack selbst hergestellt. („Fluidless“)

    3. Die „Thermal coupling Elements“ wiederum sind direkt mit einem Wärmetauscher verbunden („Fluidless“).

    4. Der Wärmetauscher ist mit tropffreien Schnellkupplungsbuchsen am Schrank gekoppelt. Von dort aus bleibt es nun dem Anwender frei wie und wohin die gesammelte Wärmeenergie zum Recycling/Rückgewinnung Übertragen werden soll. Die Wärmetauscher haben Fluidvolumen von ca. 500ml.

    Für kleinere Installationen, bzw. wenn keine Rückgewinnung erfolgen soll bieten wir einen Kompaktkaltwassersatz bzw. Freikühlungssatz an. Dieser wird Plug&Play über 2 12mm Kunststoffleitungen (4 Stck. bei redundantem System) direkt an die Schnellkupplungen am Schrank angeschlossen und je nach Schlauchlänge (ohne Booster-Pumpe max. 50m) ~3l Fluid eingefüllt.

    Hoffe die Antwort ist Zufriedenstellend!?
    Team-Spherenium



  • Hallo,

    Da Luft als Wärmetransportmittel nicht ideal ist, elektronische Geräte aber nun mal Wärme als „Verlustenergie“ Produzieren, benötigt es andere Lösungen diese Energie zu Sammeln, Lenken und Transportieren um Sie an anderer Stelle nutzbar machen. Damit dies einfach und praktikabel Umgesetzt werden kann haben wir die „Direct Case Thermal Coupling“ - Technologie Entwickelt. Sie ist von 1 – Viele Racks (RZ Betrieb/Industrie/Pharma) gedacht.

    Mit Hilfe dieser steht die gesammelte Wärmeenergie aus den Geräten im Rack zentral an einem Wärmetauscher (im Rack) zum Weitertransport bereit. Der Transport erfolgt über Leitungen in denen ein geeignetes Fluid zirkuliert. (In unserer Plug&Play Lösung für einen Einzelschrank ist es ein Doppelschlauch, der mit tropffreien Steckern versehen ist und wie ein normales Kabel eingesteckt wird, nur das eben kein Strom sondern Wärmeenergie in Form von erwärmten Fluid Transportiert wird.)

    Was nun mit dieser Energie gemacht wird entscheidet der Anwender: Rückgewinnung, Gebäudeheizkreislauf, Garagen-, Gehwegheizung oder „wegschmeißen“ über Freikühlung bzw. Kaltwassersatz. Das ganze lässt sich natürlich auch kombinieren. Klar ist, dass die Abnahmekapazität an Wärmeenergie = der zur Verfügung gestellten Energie sein muss.

    Als Plug&Play Komponente bieten wir Freikühlungsaggregate sowie Kaltwassersätze mit verschiednen Leistungen an.

    Grüße
    Team-Spherenium.



  • Nicht Empfehlenwert.
    Ex-Mitarneiter.



  • Lieber „Ex-Mitarbeiter“, danke für Deinen Beitrag.

    Ein erfolgreicher Mensch trägt seine Verantwortung, er arbeitet daran Dinge und Situationen immer weiter zu verbessern, an Gutem, beim Zurückblicken ist dieser Stolz auf sein Werk.

    Ein Mensch der nun beim Zurückblicken nichts Gutes sieht, an was arbeitet dieser?

    Grüße
    Team-Spherenium.


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