Neue Version 3.2 von Proxmox VE mit Support für Ceph Storage, Open Vswitch und Spice



  • Der Wiener Software-Hersteller Proxmox Server Solutions GmbH hat eine neue Version 3.2 seiner skalierbaren Virtualisierungsmanagement-Platfform Proxmox Virtual Environment veröffentlicht.

    Proxmox VE steht wahlweise in einer Community-Version zum Herunterladen oder im Form von Support-Abonnements ab 16,58 Euro pro CPU und Monat zur Verfügung. Proxmox VE unterstützt im Rahmen der Voll- und Paravirtualisierung KVM als Hypervisor, als einziges Produkt seiner Art aber auch Betriebssystem-Virtualisierung auf Basis von OpenVZ. Proxmox VE ist neben einem leistungsfähigen CLI-Interface über eine ansprechende Web-Oberflöche administrierbar, skaliert gut und lässt sich auf Wunsch auch als HA-Cluster ohne Single Points of Failure betreiben.

    Proxmox VE 3.2 punktet gegenüber der Vorgängerversion mit vielen Verbesserungen, vor allem bei der Hochverfügbarkeit. Ferner beinhaltet die inzwischen über eine recht ansehnliche Community verfügende Lösung einen Ceph Storage Cluster. Darüber hinaus unterstützt die neue Version mit dem Software-Defined-Networking-Tool Open Vswitch virtuelle Netzwerke und optimiert mit Hilfe des seit Version 3.1 enthaltene Spice-Protokolls den performanten grafischen Remote-Zugriff auf laufende VMs. Das Simple Protocol for Independent Computing (Spice) ist 2008 durch den Qumranet-Deal gemeinsam mit KVM in den Besitz von Red Hat gekommen, das Spice dann salonfähig weiter entwickelt und unter eine Open-Source-Lizenz gestellt hat.

    Laut Veröffentlichungsmitteilung des Herstellers hat die Proxmox Server Solutions vor allem die Spice-Unterstützung im Proxmox VE weiter optimiert. Das äußert sich unter anderem darin, dass Nutzer die grafische Auflösung beliebig verändern können. Außerdem funktionieren Sonderzeichen jetzt vernünftig und die Proxmox-Entwickler haben unter den Namen aSpice eine separate Remote-Viewer-App entwickelt.


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