Wasserverbrauch in Rechenzentren: Brecht das Schweigen!



  • Die Wasserressourcen werden knapp - auch bei uns. Während alle dazu aufgerufen werden, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren, schluckt eine ganze Branche still und heimlich Milliarden Liter Wasser: die Rechenzentren. Angesichts des Marketings von Tech-Riesen und ihrer „Klimaneutralität“ rufen Yann Lechelle, CEO von Scaleway, und Paul Benoit, CEO von Qamot, zu einem offeneren Umgang mit diesem Aspekt der Umweltbelastung durch die Digitalisierung auf.

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  • von Fritz Pfeiffer, aus Linkedin:
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    "Unfug, wird durch Wiederholung nicht sachlich richtiger. Es geht um eine Bedarfsentwicklung die schlicht das nutzbare Angebot übersteigt= selbst gemachtes Problem. Das lässt sich bei qualifizierter Standortwahl rechtzeitig vermeiden."



  • aus LinkedIn von Cloud&Heat Technologies GmbH
    Interessanter Artikel, zunächst vielen Dank dafür, dass auf dieses Problem aufmerksam gemacht wird.

    In der Tat schlucken klassische Kühltechnologien im Rechenzentrum nicht nur viel Wasser, sondern auch viel Energie. Das ist ein Problem, dem man intelligent und nachhaltig begegnen muss. Im Artikel wird bereits angerissen, dass es nachhaltigere Möglichkeiten der Kühlung gibt. Um mal ein Beispiel zu nennen: Eine davon ist die Wasserkühlung, bei der Wasser in einem Kreislauf geführt wird (z. B. über Kupfer- oder Plastikrohre), denn der Einsatz von Wasser ist ja grundsätzlich energetisch sinnvoll. Bei dieser Kühlmethode ist der Wasserverbrauch minimal, zeitgleich wird weniger Energie verbraucht und die Abwärme kann zusätzlich zum Heizen weitergenutzt werden.

    Neu zu errichtende digitale Infrastrukturen könnten direkt auf derartige grüne Technologien setzen. Wie sich die Umrüstung bestehender gestaltet (Stichwort: Kosten), bleibt abzuwarten. Wir beobachten gespannt, wie sich die Branche dahingehend weiter entwickelt/neu aufstellt. 🧐



  • aus LinkedIn Jens-Peter Feidner, Managing Director, Germany bei Equinix

    Ein Artikel, der ein Problem aufzeigt, hat seine Berechtigung, ich mahne ja auch mal gerne… Aber lasst uns doch mal darüber diskutieren:

    Es ist - und bin ich kein Techniker, „darf“ deswegen so salopp sein - simpel: man braucht Wasser und Strom zur Nutzung der Kühlsysteme. Wenn man das eine verringert, steigt das andere - WENN man stur seine alten Prozesse betreibt.

    Es geht aber auch von Adibiatik auf Dry Cooling umzustellen und den Wasserbedarf zu verringern, und gleichzeitig den durch Dry Cooling steigenden Stromverbrauch zu senken: durch intelligente Steuerung des Systems per KI, durch Unterstützung durch PV auf dem Dach, durch konsistente Kaltgang-Nutzung… oder durch besonders effektive neue Luftkühlung, die auch höchste KW-Density je Cabinet runterkühlen kann, zB durch Umstellung von Ashrae Recommended auf Allowable Temp, so viele Idee um den durch Trockenkühlung verursachten Stromverbrauch zu senken.

    Wasser Knappheit ist ein Fakt. Eine Herausforderung. Für uns alle. Wir sind ja alle auch Menschen und Bürger:innen! Allerdings kein Problem, das nur „einige mittelgroße Unternehmen“ in Europa lösen könnten 🤷🏼♂



  • aus LindIn von
    Wolfgang Scharmer, Qualitätssicherung bei Hoeckle Austria GmbH:
    Das Wasser wird doch nicht verbraucht sondern erwärmt


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