Polizei nimmt Bunker-Datacenter hoch



  • Kriminelle Machenschaften
    Polizei nimmt Bunker-Datacenter hoch

    Szenen wie aus einem Action-Krimi: Rund 650 Einsatzkräfte der Polizei – darunter Spezialeinsatzkräfte aus Hessen und Hamburg sowie der Bundespolizei GSG 9, umstellten am Donnerstag der vergangenen Woche einen ehemaligen Bunker auf dem Mont Royal und nahmen dort und anderwo sieben Personen fest. Denn in Traben-Trarbach befindet sich ein,Datacenter, in dem auf mindestens 200 Servern Handel im Darknet stattgefunden haben soll.

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  • Ohne Strom nix los: Wie sah also die Stromversorgung aus: Lieferant

    Ohne ISP nix los: Wie sah also die Anbindung an das WWW aus IP-Range

    Wenn das beantwortet ist, bleibt also die Frage: Warum hat das Cyber-Abwehrcentrum nichts mitbekommen ?



  • …etwas seltsam: der „Trick“ am „Darknet“ ist doch eigentlich gerade, daß die Lokation eines „Dienstes/Servers“ völlig irrelevant ist und in faktisch jedem Hosting-NOC stattfinden kann, ohne daß der Betreiber / Vermieter weiß, was seine Kunden auf Layer 4 bzw. 7 treiben. Ebensowenig haben die Upstream Provider damit „zu tun“.

    Wenn künftig Beschlagnahmen physischer Maschinen in derlei Fällen „Standard“ werden, dürften Hoster künftig nur noch Kunden akzeptieren, deren genauen Applikationen sie kennen - um das Risiko eines Ausfalles zu minimieren, selbst für Stunden, Tage oder gar Wochen „vom Netz“ zu sein, was ökonomisch Supergau bedeutet. Da spielen DSGVO und Co. mal eben keine Rolle mehr für Papa Staat...

    So jedenfalls - wenn der Betreiber des NOC nicht auch Betreiber aller Dienste des NOC war/ist und alle illegal waren, macht man das Internet kaputt.


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