Wow! VMware baut vSphere auf Kubernetes neu



  • Software-Container als Basis für D I E Virtualisierungssoftware
    Wow! VMware baut vSphere auf Kubernetes neu

    VMware plant die Wiedergeburt seiner Virtualisierungssoftware: „vSphere“ steigt mithilfe von „Kubernetes“ auf Container um. VMware CEO Pat Gelsinger sagt dazu: „In Zukunft werden unsere VMs und Container unter einer einheitlichen Kubernetes-Plattform erstellt, betrieben und gemanagt“.

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  • Kommentar aus Facebook von Hartwig Bazzanella:

    Das ist genau der richtige Weg, nur etwas spät!



  • Kommentar von Martin Niemer, Director Advisory Services Central and Eastern Europe:

    Zu dem Punkt „VMware schreibt seine Virtualisierungssoftware neu – auf Basis von Software-Containern, mithilfe von Kubernetes. Immerhin wird die „Containerisierung“ durchaus als Nachfolger der Virtualisierung angesehen - und insofern auch als Bedrohung in einem Sektor, in dem die proprietäre Software von VMware an der Spitze steht. möchte ich Folgendes anmerken:

    1. vSphere wird nicht neu gebaut, sondern um Kubernetes Funktionalitäten erweitert
    2. Containerisierung ist kein Nachfolger von Virtualisierung, sondern eine sinnvolle Ergänzung
    3. Kubernetes ist ein Open Source Infrastrukturstandard

    Zu der Aussage „In diesem geht es darum, Kubernetes zum vSphere-Kern zu machen“, lautet meine Korrektur:

    1. Nein!! vSphere bleibt vSphere, es werden Kubernetes Funktionen hinzugefügt, so dass man vSphere mit Kubernetes nutzen kann.

    2. Generell:
    • Kubernetes ist ein Tool, um Abläufe zu managen und zu automatisieren, Kubernetes selbst ist aber keine Laufzeitumgebung für Workloads!
    • Generell kann man sagen dass es nicht um Container vs VMs geht. Es geht darum, traditionelle und cloud -native Applikationen auf einer Plattform zusammenzuführen, was ja oft nötig ist, da die meisten „neuen“ Applikationen trotzdem auf klassische Applikationen im Backend (zum Beispiel Datanbanken, SAP etc.) zugreifen müssen. Ziel ist es, einen einheitlich managebare Plattform zu erreichen, um die derzeitigen Day 2 Operations-Probleme mit Cloud native Apps zu adressieren. Gleichzeitig können wir mit dem Einsatz von Kubernetes Entwicklern einen ihnen bekannte und beliebte Schnittstelle zur Verfügung stellen. Somit bieten wir „best of both worlds“


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