Wagner lässt Rechenzentren bei Bränden arbeitsfähig bleiben



  • Ständig unter Strom
    Wagner lässt Rechenzentren bei Bränden arbeitsfähig bleiben

    Bei einem Brand sieht etwa die Auslegungsvorschrift VdS-Richtlinie 2380 vor, dass alle Energiequellen und Betriebsmittel wie zum Beispiel Klimatechnik abzuschalten sind, sofern keine geeigneten Maßnahmen zur Minimierung von Rückzündungsgefahren getroffen sind. Die Datenverfügbarkeit wird damit unterbrochen, die Prozesse reißen unvermittelt ab. Dies ist für Rechenzentren keine Option, selbst wenn sie die Daten auch redundant vorhalten.

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  • Das Thema Wiederbefüllung vor Ort ist wirtschaftlich völlig uninteressant. Wer die Investitionskosten im Vergleich zum Nutzen betrachtet wird sich immer für den Austausch von Flaschen entscheiden. Warum soll man in eine teure Anlagentechnik investieren die im Idealfall nie zum Einsatz kommt?

    Es wäre vom Anbieter mal zu erfragen wie die technische Umsetzung erfolgt. Was hier verschwiegen wird sind folgende Aspekte:

    • Die Sauerstoffreduzierungsanlage muss den Reinheitsanforderungen nach z. B. VdS 2380 genügen. Das
      erfordert spezielle Stickstofferzeuger die in der Lage sind nicht nur die hohe Reinheit (99,9 Vol-%) sondern
      auch die entsprechende Liefermenge zu liefern.
    • Die notwendige Anlagentechnik für die Hochverdichtung auf 300 bar erfordert während der Stillstandszeiten
      regelmäßige Wartungskosten.
    • Dem Betreiber wird eine überwachungspflichtige Füllanlage auf das Gelände gestellt deren
      Wiederholungsprüfungen erhebliche Folgekosten verursachen.

    Fazit
    Auf dem Papier eine schöne Idee, praktisch aber zum Scheitern verurteilt.


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