Neue Möglichkeiten für das Datenmanagement in Rechenzentren

Cloudera und Hortonworks fusionieren zu einer Datenplattform der nächsten Generation

| Autor: Thomas Joos

Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay) (Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay))

Cloudera und Hortonworks haben angekündigt, dass sie eine Vereinbarung getroffen haben, in der die beiden Unternehmen fusionieren. Der Beschluss wurde vom Vorstand beider Unternehmen einstimmig genehmigt.

Die Unternehmen sind überzeugt, dass diese Fusion eine Datenplattform der nächsten Generation ermöglicht. Diese umfasst Multi-Cloud, On-Premises und  Edge-Netzwerke. Die Hoffnung dabei ist, den Standard für hybrides Cloud-Datenmanagement zu setzen und die Kundenakzeptanz, die Community-Entwicklung und das Engagement der Partner zu beschleunigen.

"Unsere Geschäfte sind sehr komplementär und strategisch", sagte Tom Reilly, CEO von Cloudera. "Durch die Zusammenführung der Investitionen von Hortonworks in das End-to-End-Datenmanagement mit den Investitionen von Cloudera in Data Warehousing und Machine Learning werden wir die branchenweit erste Enterprise Data Cloud vom Edge zur KI liefern. Diese Vision wird es unseren Unternehmen ermöglichen, unser gemeinsames Engagement für den Erfolg ihrer Kunden bei der digitalen Transformation voranzutreiben."

Weitere Vorteile der Fusion sind, dass die Unternehmen in der Lage sein werden, ergänzende Angebote wie Hortonworks DataFlow und Cloudera Data Science Workbench anzubieten. Die fusionierten Unternehmen werden auch in der Lage sein, die Partnerschaften mit Anbietern von Public Clouds und Systemintegratoren zu verbessern, erklärten sie.

"Gemeinsam sind wir gut positioniert, um weiter zu wachsen und im Wettbewerb in den Märkten Streaming und IoT, Data Management, Data Warehousing, Machine Learning/AI und Hybrid Cloud zu bestehen. Wichtig ist, dass wir in der Lage sein werden, ein breiteres Angebot anzubieten, das es unseren Kunden ermöglicht, den Wert ihrer Daten zu nutzen", sagte Rob Bearden, CEO von Hortonworks.