Versa Stack kombiniert Cisco UCS-Infrastruktur mit dem IBM-Speichersystem Storwize

Cisco- und IBM-Technik für eine Transformation von Rechenzentren

| Redakteur: Ulrike Ostler

Versa Stack ist ein konvergentes System, das „Cisco UCS Integrated Infrastructure“ mit dem IBM-Storage-System „Storwize“ verbindet.
Versa Stack ist ein konvergentes System, das „Cisco UCS Integrated Infrastructure“ mit dem IBM-Storage-System „Storwize“ verbindet. (Bild: Péter Mács)

Integrierte Systeme sind in und bringen neue Allianzen hervor. Cisco und IBM stellen nun mit „Versa Stack“ ein weiteres konvergentes System vor. Diese verbindet „Cisco UCS Integrated Infrastructure“ mit dem IBM-Storage-System „Storwize“. Vermarktet wird es weltweit über qualifizierte Business-Partner.

Versa Stack wurde nach Herstellerangaben für den einfachen, effizienten und vielseitigen Einsatz bei Cloud-, Big-Data- und Mobile-Anwendungen entwickelt. In Zukunft soll die Plattform für IBM-Business-Anwendungen weiter optimiert werden. Auch die Integration von Cisco-Technik wie “Cisco Application Centric Infrastructure” (ACI) und “Cisco Intercloud Fabric” ist geplant.

Zum Hintergrund: Viele CIOs suchen IT-Produkte, die sich schnell einführen lassen und vielseitige System-Management-Optionen bieten. Dazu gehören integrierte und vorab getestete Systeme, die sämtliche geforderte Rechenzentrumstechnologien enthalten. Diese können als Einheit betrieben und verwaltet werden.

Der Marktanteil solcher Infrastruktur-Systeme wächst schnell. Dem „IDC Worldwide Integrated Systems 2014-2017 Forecast“ zufolge steigen die weltweiten Ausgaben für integrierte Systeme jährlich um 32,8 Prozent und werden 2017 bei 14,37 Milliarden Dollar liegen, im Vergleich zu 5,4 Milliarden im Jahr 2013.

Welche Probleme werden adressiert?

Auch Satinder Sethi, Vice President Data Center Solutions bei Cisco, schlägt in diese Kerbe: „Organisationen benötigen heute einfache, effiziente und vielseitige IT-Infrastrukturen“, sagt er. „Versa Stack wird unseren gemeinsamen Kunden dabei helfen, den Einsatz und die Bedienung ihrer IT-Infrastruktur zu optimieren. Außerdem bildet es eine Basis für Innovationen von Cisco und IBM. Dies reicht von Mobile über Datenanalysen bis hin zu Intercloud und einer anwendungszentrierten Infrastruktur.“

Die Versi-Stack-Technik besteht aus den abgebldteten Komponenten.
Die Versi-Stack-Technik besteht aus den abgebldteten Komponenten. (Bild: Cisco)

Cisco und IBM arbeiten seit 15 Jahren zusammen und haben gemeinsame Lösungen an mehr als 25.000 Kunden weltweit ausgeliefert. Heute kooperieren Cisco und IBM in verschiedenen Geschäftsfeldern, etwa Big Data, Cloud, Rechenzentren, Internet der Dinge sowie Software Defined Networking.

Zu dem jüngsten Partnerangebot erläutert Laura Guio, Vice President Business Line Executive Storage Systems bei IBM: „Wir haben IBM Storwize entwickelt, um Kunden bei der Verwaltung ihrer Rechenzentren zu helfen. Virtualisierung und die automatische Verschiebung von Daten zur strategisch günstigsten Speicherebene verbessern dabei die Leistung von Rechenzentren.“

Hier finden sich die Highlights aus Sicht der Anbieter zusammengefasst:

  • Versa Stack kombiniert die Cisco UCS Integrated Infrastructure mit IBM Storwize V7000, um ein stärker auf die Marktbedürfnisse zugeschnittenes IT-Modell zu liefern.
  • Die Cisco UCS Integrated Infrastructure, welche das Cisco Unified Computing System (Cisco UCS), „ACI-Ready Cisco Nexus“ und „Cisco MDS“-Switches sowie „UCS Director“ umfasst, kann die Einführung von Anwendungen und die Anpassung an wechselnde Geschäftsanforderungen beschleunigen.
  • IBM Storwize V7000 enthält Technik, die virtuelle Umgebungen ergänzt, um deren Leistung und Effizienz zu verbessern. Dazu enthält es Funktionen wie Datenvirtualisierung, Real-Time-Compression und Easy Tier, ein Verfahren, das automatisch Daten zwischen verschiedenen Speicherklassen auf Basis von Echtzeit-Nutzungsmustern migriert.
  • Die Versa Stack eignet sich für Rechenzentrums- und Private-Cloud-Szenarien wie Big Data und Analytik bei großen Unternehmenskunden. Cisco und IBM erwägen die Einführung zusätzlicher Referenzarchitekturen.
  • Die Plattform basiert auf „Cisco Validated Design“-(CVD-)Referenzarchitekturen. Damit können Channel-Partner und Kunden Anwendungen schnell ausliefern und zugleich Risiken verringern.
  • IBM Global Technology Services wird verschiedene Dienste rund um Versa Stack anbieten – von strategischer Beratung bis zu Instandhaltung. Support-Services werden bei Cisco, IBM und qualifizierten Business-Partnern erhältlich sein.
  • IBM Global Financing und Cisco Capital bieten jeweils eine umfangreiche Palette an Finanzierungsmöglichkeiten für alle Aspekte und Komponenten von Versa Stack an, inklusive Hardware, Software und Services. Anhand möglichst einfacher Zahlungsoptionen können Kunden den Return on Investment beschleunigen und ihren IT-Lifecycle besser verwalten.
Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43118590 / Konvergente Systeme)