Rollen-individueller Datenzugriff immer und überall

Cisco und Citrix virtualisieren den Desktop

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Cisco VXI mit Citrix Xen Desktop

Benutzer sollen Unternehmensdaten überall und von jedem Gerät aus nutzen, IT eine sichere und skalierbare Infrastruktur erhalten mit der Dienste (IT as a Service) angeboten werden können. Außerdem sollen Fachabteilungen schnell und kostengünstig ihre IT-Bedürfnisse decken können.

Aus der Kooperation der beiden Firmen entsteht eine virtualisierte IT-Umgebung für völlig flexible Arbeitsplätze, in der Desktop-PCs, Video, Sprache und Mobilgeräte zusammenspielen. Dabei kommen von Citrix neben Xen Desktop und Flexcast auch die HDX-Techniken zum Einsatz, etwa die für hochauflösende Video-Konferenzsysteme.

Cisco steuert die hauseigene „Virtualization Experience Infrastructue“ (VXI) bei. Darunter versteht der Hersteller durchgängige („end-to-end“) Lösungen aus virtualisierten Arbeitsplätzen für Collaboration, das virtualisierte Rechenzentrum inklusive Netzwerken, die „virtualisierungsbewußt“ sind. Ein Teil von VXI stellt UCS dar, das Rechen-, Netz-, Speicher- und Virtualisierungsfunktionalität zur Verfügung stellt.

Eine Brücke für Datentunnel

In einem Video demonstriert Citrix, wie über einen virtualisierten Cisco-Zero-Client und über Citrix „Receiver“ eine Applikation, beispielsweise „Powerpoint“, auch für Smartphones bereitgestellt wird. Wird das mobile „Cius“-Tablet von Cisco eingesetzt, kann die Applikation – im Beispiel Powerpoint – auch dort ablaufen: der virtuelle Client wandert dann vom PC auf das Mobilgerät und wird so portabel.

Das Tablet lässt sich aber auch per USB-Anschluss mit dem Desktop verbinden und dann können Tastatur und Bildschirm des Standgeräts genutzt werden. Zusammenarbeit wird möglich beispielsweise über das Communication-Tools „Cupc“ von Cisco, mit dem sich Telefon- oder Video-Konferenzen in hoch auflösender Qualität aufbauen lassen.

Die Technik taugt auch für Cloud-Computing

Das Systemhaus Bechtle etwa nutzt die Lösungen von Citrix und Cisco, um eine sichere Cloud-Umgebung herzustellen. Damit den Unternehmen ihre Anwendungen auch bei einer Auslagerung in die Cloud wie gewohnt zur Verfügung stehen, hat Citrix die „Cloudbridge“ entwickelt. Über einen sicheren Netzwerktunnel werden dabei die Anwendungs-Server aus der Cloud im Rechenzentrum der Anwender bereit gestellt.

Die Applikationen werden dabei Stück für Stück unterbrechungsfrei überführt. Die Anwendungsdaten werden verschlüsselt – AES- und SHA-2-Verschlüsselung – übertragen. Die Layer-2-Bridge bleibt so lange bestehen, bis die Anwendung erwartungsgemäß abläuft.

Die Autorin:

Kriemhilde Klippstätter ist Autorin, Coach und Mediatorin in München.

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