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Studie von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware CIOs fürchten Risiken der Consumerization

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Die IT-Konsumerisierung bietet Chancen zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit, birgt aber auch Herausforderungen. In einer Auftragsstudie von Compuware wurden CIOs zu ihrer Einschätzung und zu den größten Hürden befragt.

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Nicht nur Tablets werden immer häufiger im Berufsleben genutzt. (Fujitsu)
Nicht nur Tablets werden immer häufiger im Berufsleben genutzt. (Fujitsu)

Consumerization bedeutet, dass private Smartphones oder Tablets auch im Beruf genutzt werden, um den Wunsch nach mehr Mobilität und Nutzung modernster Technik zu erfüllen. Analysten wie IDC beobachten, dass immer häufiger private Geräte im Arbeitsalltag verwendet werden. Gleichzeitig halten Technologien wie Social Media oder Cloud Computing Einzug. Verbunden ist das mit neuen Herausforderungen an das IT-Management, um Geräte-Wildwuchs und Sicherheitslücken vorzubeugen.

Unrealistische Erwartungen

Dass CIOs (Chief Information Officer) Ängste bezüglich der Consumerization hegen, hat Vanson Bourne im Auftrag des Software-Anbieters Compuware herausgefunden. 77 Prozent der 520 weltweit Befragten erwarten deutlich höhere Geschäftsrisiken durch die Konsumerisierung. Hierzulande sagten das rund 60 Prozent. 74 Prozent aller Befragten sind überzeugt, dass der Trend unrealistische Erwartungen an die IT erzeugt. Die Anforderungen der Nutzer an die IT, so die Studienautoren, steigen und es bleibe abzuwarten, wie tolerant die Firmen künftig gegenüber dem Trend seien.

Support unmöglich

Als eine der großen Unsicherheiten erleben die CIOs die Möglichkeit des Supports. 64 Prozent der weltweit und rund 60 Prozent der hierzulande Befragten sagten, dass die Unterstützung für den mobilen Webzugriff und die Anwendungs-Performance fast unmöglich seien, weil sie sich auf das Funktionieren externer Mobilfunknetze verlassen müssen. Gleichzeitig werden in 64 Prozent der Firmen Mobility-Projekte vorangetrieben, ohne dass die IT-Abteilung vollständig involviert ist. Ebenso Nachholbedarf herrscht beim Support von SaaS-Anwendungen oder der Social-Media-Nutzung. 73 Prozent aller Befragten und rund 70 Prozent der deutschen CIOs sagten, dass kein Support angeboten werde, weil keine Service Level Agreements dafür existieren.

Mehr über weitere Herausforderungen aus CIO-Sicht erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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