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Technologische Integration als Schlüssel für den SaaS-Erfolg

Checkliste für eine Hybrid Cloud

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Ein Netz, sie zu (ver)binden…

Ohnehin muss bei SaaS-Applikationen ein besonderes Augenmerk auf die IT-Integration gelegt werden. Denn die SaaS-bedingte IT-Architektur schafft völlig neue Herausforderungen. Das grundsätzliche Konzept bei der technischen Integration ist zwar gleich, aber der Fokus liegt nicht länger „nur“ auf lokalen Unternehmensdaten, sondern umfasst Datenübertragungen aus der Cloud ins Unternehmensnetz und zurück. Auf Unternehmensseite müssen geschäftsrelevante Daten aus den unterschiedlichsten Systemen zusammengeführt werden, unabhängig davon, wo sie ursprünglich erfasst wurden.

Eine gute SaaS-Strategie zur technologischen Integration basiert auf zwei Elementen: Erstens muss die Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (API, Application Programming Interface) vom SaaS-Anbieter mit den richtigen Funktionen ausgestattet werden. Und auf Anwenderseite bedarf es zweitens einer ausgereiften Enterprise-Architektur und -Plattform, die eine leistungsstarke Netzverbindung lokaler und Cloud-basierter Applikationen ermöglicht. Hier gibt es einige Punkte zu beachten, wie die folgenden Checklisten zeigen.

Checkliste für API-Schnittstellen von SaaS-Anbietern:

  • Umsetzung offener Standards, um Protokolle wie REST (Representational State Transfer) oder SOAP (Simple Object Access Protocol) sowie Datenformate wie XML (Extensible Markup Language) oder JSON (JavaScript Object Notation) einsetzen zu können.
  • Unterstützung unterschiedlicher Integrationsmodelle (synchron und asynchron), um verschiedene Geschäftsszenarien abzubilden.
  • Flexibler Ansatz zur Fehlerbehebung, um Endanwendern eine manuelle Bearbeitung von Fehlerbedingungen zu erlauben, die beim Auftreten automatisch vom System angewandt werden.
  • API-Nutzung zur Umsetzung von branchenüblichen Sicherheitsstandards, die verschlüsselte Datenübertragungen zwischen lokalen Rechnern und Cloud-Servern durchsetzen.
  • Automatische Skalierung, um je nach Geschäftsanforderung variierende Datenlasten abzudecken, beispielsweise für bestimmte Stoßzeiten im Geschäftsalltag.
  • Gute Dokumentation und Verwaltung, damit die API leicht eingebaut und Änderungen effektiv ohne Beeinträchtigung des Nutzererlebnisses durchgeführt werden können.

Auf Seiten der IT-Abteilung sind ebenfalls verschiedene Werkzeuge und Funktionen vorzuhalten:

  • Integrationsplattform, die Transformations- und Verbindungsprozesse zu Cloud-Applikationen unterstützt.
  • IT-Architektur und Lösungskatalog, die einen konsistenten Ansatz bei der Integration mit SaaS-Anbietern ermöglichen.
  • Bewährte Implementierungsmethodik mit Schwerpunkt auf den gesamten Entwicklungszyklus.

Umfangreiche Tests sind ein wichtiger Bestandteil der Projektdurchführung, sollten also gut vorbereitet werden. Es empfiehlt sich dabei, dass Anwender und Anbieter bei der Planung einer belastungsfähigen Punkt-zu-Punkt-Testumgebung für die Systemintegration eng zusammenarbeiten. Schließlich ist die Testphase für eine erfolgreiche SaaS-Implementierung genauso wichtig wie die eingesetzte Integrationsplattform und eine Standardisierung der Prozesse.

Fazit

Anhand der oben skizzierten Checklisten für hybride Cloud-Strukturen stellen IT-Entscheider sicher, dass SaaS-Anwendungen mit den richtigen Daten versorgt werden und Endanwender diese auch zum richtigen Zeitpunkt abrufen können. Die Kombination einer benutzerfreundlichen Applikationsschnittstelle mit einer fokussierten Integrationsstrategie der IT-Systeme sind dafür entscheidende Voraussetzungen. Für den erfolgreichen Einsatz von SaaS-Lösungen maßgeblich ist indes die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Anwendern.

Karsten Rose, Coupa Software.
Karsten Rose, Coupa Software.
(Bild: Coupa)
* Der Autor Karsten Rose ist Vertriebsdirektor Zentraleuropa bei Coupa Software, einem Anbieter von cloud-basierten E-Procurement-Applikationen.

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