Checkliste Speicherkosten Checkliste: 10 Tipps zur Senkung der Speicherkosten

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Ulrich Roderer

Vor dem Hintergrund weiter anwachsender Speicherumgebungen in Unternehmen und des zunehmenden Werts der Daten für die Unternehmen sehen sich IT-Abteilungen steigenden Kosten und immer komplexeren Strukturen gegenüber.

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Wenn ein Disaster-Recovery-Standort vorhanden ist, kann dieser für Backups genutzt werden. In diesem Fall ist kein Backup-Server erforderlich, da der DR-Standort bereits Server für den Notfall bereithält. ZUdem kann der DR-Standort als entferntes Backup-Archiv genutzt werden.
Wenn ein Disaster-Recovery-Standort vorhanden ist, kann dieser für Backups genutzt werden. In diesem Fall ist kein Backup-Server erforderlich, da der DR-Standort bereits Server für den Notfall bereithält. ZUdem kann der DR-Standort als entferntes Backup-Archiv genutzt werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Folgenden werden die zehn besten strategischen Schritte vorgestellt, die zur Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) einer Speicherinfrastruktur unternommen werden sollten. Denn eine optimale Speicherumgebung kann erhebliche Einsparungen mit sich bringen.

Heterogene Speichersysteme verwenden

Die Bindung an einen Anbieter ist ein entscheidender Faktor für die Kosten von Speichersystemen. Häufig hängen Unternehmen nicht nur in Bezug auf die Bereitstellung ihrer Speichersysteme von ihrem Speicheranbieter ab, sondern auch in Hinblick auf die Konzeption ihres Storage Area Network (SAN). Natürlich empfehlen diese Speicheranbieter die für sie profitabelsten Lösungen, mit dem Wissen, dass sie sich aufgrund der fehlenden Konkurrenz höhere Preise erlauben können.

Viele Anbieter bieten inzwischen auch Lösungen zur Speichervirtualisierung an, mit denen Unternehmen heterogene Speichersysteme nahtlos nutzen können. Ein entscheidender Aspekt bei der Nutzung heterogener Speichersysteme besteht in der Interoperabilität der Speicherservice-Software. Deshalb empfiehlt sich die Wahl einer Speichervirtualisierungslösung, die auch Speicherservices für heterogene Speicherumgebungen unterstützt.

Mehrschichtige Speicherarchitekturen verwenden

Jedes Unternehmen setzt unterschiedliche Anwendungen ein, die jeweils andere Speicheranforderungen haben. Viele Speicheranbieter und Integratoren bieten dagegen die teuerste Speichervariante an, nämlich das Ablegen aller Daten auf High-End-Speichermedien. So entstehen unnötige Kosten für das Speichern von Anwendungen, die keine High-End-Speichersysteme benötigen. Speicherkosten lassen sich ganz einfach senken, indem die Anforderungen in punkto Verfügbarkeit und Performance an die Speichersysteme überprüft werden. So können Unternehmen frei auswählen und nur die Komponenten kaufen, die sie wirklich benötigen.

Da sich die Speicheranforderungen mit der Zeit verändern können (beispielweise im Zuge des Information Lifecycle Managements – ILM), sollte man eine Online-Anwendung zur Migration von Datenvolumen verwenden, um diese von einem Speichermedium auf ein anderes verlagern zu können, ohne dass der Betrieb der Anwendungen dadurch unterbrochen werden muss.

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