Höhere Business Continuity durch Virtualsierung als positiver Nebeneffekt

CEMAG Anlagenbau konsolidiert seine Server-Landschaft durch Virtualisierung

21.07.2008 | Autor / Redakteur: Holger Eriksdotter / Ulrich Roderer

CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung
CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung

Zufriedenheit mit der Lösung

Der IT-Leiter zieht eine rundweg positive Bilanz: „Das Konzept, das die Firma Starke entwickelt hatte, ließ sich eins zu eins umsetzen. Sogar die Serverschränke wurden entsprechend vorverkabelt angeliefert und mussten nur noch angeschlossen werden“, blickt IT-Leiter Knuhr zurück. Auch das Umsetzen der ehemaligen Hardware-Server mit dem Migrationstool von VMware verlief problemlos. Den Gewinn durch den geringeren Administrations- und Wartungsaufwand, bessere Verfügbarkeit und Auslastung kann er zwar nicht in Heller und Pfennig beziffern, aber dass die neue Infrastruktur insgesamt zu erheblichen Einsparungen führt, liegt für ihn auf der Hand. Der geschrumpfte Serverpark benötigt weniger Stellfläche, Strom, Kühlung und Lüftung. Auch die Lizenzkosten für alternative Backup-Systeme sinken, ebenso wie die System-Downtime und der Aufwand für Business-Continuity und Desaster-Recovery. „Ursprünglich hatten wir nur nach einer vernünftigen Lösung für die Migration zu SAP gesucht; letzten Endes aber haben wir weit mehr bekommen, als wir erwartet hatten“, resümiert IT-Leiter Knuhr zufrieden.

Dass er den sieben Mitarbeitern seiner IT-Abteilung mit der Einführung von gleich zwei neuen Technologien einiges zumutete, machte ihm kein Kopfzerbrechen: „Es gab keine Vorbehalte im Team. Wir hatten schon vorher auf Einzelservern Erfahrung mit VMware unter Windows gesammelt, so dass wir mit der Technologie grundsätzlich vertraut waren“, sagt Knuhr. Das SAN haben die CEMAG Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Starke selbst aufgebaut – eine zweitägige Schulung reichte CEMAG, um sich mit dem neuen Speichersystem vertraut zu machen.

Um die Flexibilität noch weiter zu erhöhen, will Knuhr demnächst auch den SAP-Server in die Virtualisierung einbeziehen. Nachdem jetzt die Freigabe des VMware-Servers durch SAP erfolgt ist, können nun alle Anwendungen auf die drei physikalischen Server verteilt werden. Und auch beim Ausbau des SAN-Speichers sind die Grenzen nach oben offen. Gerade hat er das SAN mit zusätzlichen Platten auf 5,5 Terabyte aufgerüstet, und der Mailserver wird auf ESX und SAN migriert. Zwar ist damit das Rack voll, aber das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. „Wir bauen momentan ein neues Bürogebäude mit einem neuen Rechenzentrum. Dafür haben wir schon einen zweiten Server-Schrank vorgesehen, in welchem wir potenzielle Erweiterungen des SAN-Systems sowie Erweiterungen der ESX-Server vornehmen können“, sagt Knuhr.

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