Höhere Business Continuity durch Virtualsierung als positiver Nebeneffekt

CEMAG Anlagenbau konsolidiert seine Server-Landschaft durch Virtualisierung

21.07.2008 | Autor / Redakteur: Holger Eriksdotter / Ulrich Roderer

CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung
CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung

Hohe Verfügbarkeit und sicheres Backup

Drei Primergy RX600 Server von Fujitsu Siemens Computers erfüllen nun die gestiegenen Anforderungen an die Informationstechnologie. Ein Server ist ausschließlich für das produktive SAP-System zuständig. Bisher sind die Module Finanzbuchhaltung, Controlling und Personalwirtschaft implementiert. Weitere SAP-Module, etwa für Logistik und Vertrieb, werden demnächst folgen. Die anderen beiden Server sind auf Basis von VMware ESX-Server virtualisiert. Auf ihnen laufen die SAP-Testsysteme sowie bereits fast alle Applikationen, die vorher auf den dedizierten Servern installiert waren; die restlichen folgen Schritt um Schritt. Die Systeme sind so ausgelegt, dass jeder einzelne Server die Last aller Anwendungen allein bewältigen kann, was zu einer erheblich besseren Auslastung der Systeme führt. Gleichzeitig wurde mit Hilfe der FibreCAT CX300 von Fujitsu Siemens Computers ein SAN aufgebaut. Die Virtualisierung und das SAN garantieren die Hochverfügbarkeit der IT-Infrastruktur sowie ein sicheres Backup.

„Die neue Server- und Storage-Landschaft ist ungleich einfacher administrierbar und in einem Maße flexibel, wie wir uns das vorher überhaupt nicht vorstellen konnten“, sagt Knuhr. „Früher haben wir für jede neue Applikation einen neuen Server angeschafft, jetzt legen wir einfach eine virtuelle Maschine auf dem ESX-Server an. Wir können jetzt während des laufenden Betriebes auf Knopfdruck virtuelle Maschinen auf einen anderen physischen Server verlagern und zur Wartung einen Hardware-Server komplett runterfahren.“ Dass das funktioniert, konnte er ebenso wie die Hochverfügbarkeits- und Backup-Mechanismen in mehrfachen Tests vorab eingehend prüfen. „Das läuft völlig zuverlässig und fehlerfrei“, freut sich der IT-Leiter.

„Wir beobachten häufig, dass man mit einer durchdachten und gut geplanten Konsolidierung und Virtualisierung der Server-Infrastruktur mit relativ geringem Aufwand Verbesserungen im Hinblick auf Flexibilität, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit erreichen kann, die weit über das hinausgehen, was der Kunde anfänglich angestrebt hat“, weiß Thomas-Gerhard Zlodi, Business Development Manager bei Fujitsu Siemens Computers, aus eigener Erfahrung. „Während der Anwender ursprünglich lediglich eine Verringerung der Serveranzahl und eine bessere Auslastung wünscht, bekommt er Hochverfügbarkeit, vereinfachte Administration und Wartung sowie verlässliche Business-Continuity und Backup-Lösungen gleich mitgeliefert.“

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2014069 / Server)