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Messe-Highlights von Univention, Zarafa, ownCloud & Co.

CeBIT beflügelt das Open-Source-Business

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Projekt "Deutsche Wolke" der Open Source Business Alliance

Am Stand der erstmals vertretenen Open Source Business Alliance, die vor allem ihr Projekt „Deutsche Wolke“ präsentierte, wurden bereits am Mittwoch-Abend die Flyer und Visitenkarten knapp und mussten eilends aus Stuttgart nachgeliefert werden.

Das erst im Januar dieses Jahres gegründete Unternehmen OwnCloud, mit einem Demopoint am Stand von Univention vertreten, erlebte ein ähnlich starkes Besucherinteresse.

Offenbar trifft die Open-Source-Gemeinde mit ihrer Orientierung auf Open Cloud genau die Interessen einer breiten Schicht von Anwendern. Diese sind sich des drohenden proprietärem Lock-in in der Cloud bewusst und suchen nach Alternativen. Die Open-Source-Hersteller bieten inzwischen gleich mehrere Annäherungsmöglichkeiten an eine Cloud-Nutzung, die alle Optionen für die Zukunft offen lassen.

Neuigkeiten von Univention und Partnern

Am Stand von Univention war Cloud Computing das beherrschende Thema. Was das Unternehmen auf einem Partnertreffen Ende Januar dieses Jahres angekündigt hat, ist bei den befreundeten Unternehmen sehr gut aufgenommen worden. „Die Partner rennen uns die Bude ein“, freut sich Firmenchef Peter Ganten. Im Prinzip geht es darum, dass das Kernprodukt Univention Corporate Server (UCS) seit der Version 3.0 vom Dezember letzten Jahres Cloud-fähig ist. Auf UCS eingerichtete Applikationen wie Open/LibreOffice, die Groupware Zarafa, das Dokumenten-Management-System (DMS) Agorum, die Speichersysteme OwnCloud und SEP, das Kundenbetreuungssystem SugarCRM, das IT Service Management KIX4OTRS von Cape IT und andere Lösungen lassen sich damit im Prinzip auch in die Cloud heben.

Applikationsbereitstellung mit dem App Center

Univention realisiert das über ein „App Center“, das es – wie auf der CeBIT zu erfahren war – im zweiten Quartal als Preview und im dritten Quartal 2012 mit UCS-Version 3.1 geben wird. Davon sollen alle Seiten gewinnen. „Wir testen die Applikationen, und die Kunden können sie risikolos verwenden“, erklärt Ganten. „Die Partner werden sichtbarer, weil sie über die Cloud einen viel breiteren Vertriebskanal bekommen. Und die Provider profitieren, weil sie nicht nur Infrastruktur, sondern auch Anwendungssoftware als Service anbieten können.“

Bleibt hinzuzufügen: Univention bekommt eine viel größere Verbreitung. Inzwischen gibt es drei Cloud-Provider, die UCS in deutschen Rechenzentren betrieben anbieten können. Demnächst kommt ein ganz großer nicht-amerikanischer Cloud-Anbieter hinzu. Im Übrigen gibt es UCS jetzt auch bei Amazon als Cloud-Service.

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