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Alle Business Process Modelle gemeinsam nutzen CeBIT 2014: MID präsentiert „Model Warehouse“

Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Business Process Management erfordert die Zusammenarbeit unterschiedlichster Rollen und Beteiligter. Mit der Zeit werden Prozesse immer komplexer. Auch deshalb verzeichnen Unternehmen eine Zunahme an Modellierungswerkzeugen. Dem Trend begegnen soll nun das „Model Warehouse“ von MID.

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Einfach antippen und los – MID Process Note ist ebenfalls eine CeBIT-Neuheit des Herstellers. Die App erlaubt ein Modellieren ohne Tool-Erfahrung.
Einfach antippen und los – MID Process Note ist ebenfalls eine CeBIT-Neuheit des Herstellers. Die App erlaubt ein Modellieren ohne Tool-Erfahrung.
(Bild: MID)

Das MID Model Warehouse bietet einen Ansatz zur Vereinfachung der Modell-Landschaft, indem jedes Werkzeug, das bereits im Einsatz ist, in eine einzige Server-basierte Plattform inkludiert werden kann. Laut Hersteller können Modelle aus allen gängigen Modellierungswerkzeugen mit einem Klick importiert, miteinander verknüpft und über ein einheitliches Web-Interface für alle Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.

Laut Aussage des Herstellers schafft es das Instrument somit als einziges Tool, bestehende Modelle unterschiedlichster Formate recherchierbar, analysierbar und miteinander verknüpfbar zu machen. Ähnlich einer Suchmaschine können die Modelle verschiedenster Modellierungswerkzeuge und -hersteller zentral erfasst, auffindbar gemacht und untereinander integriert werden – ohne vorhandene Software ablösen zu müssen. Darüber hinaus stärkt es die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen allen Beteiligten und garantiert ein effizientes Versions- und Release-Management.

Beosiel-Screenshot: In dem MID-Model-Warehouse lässt sich umgehen wie mit einer Suchmaschine.
Beosiel-Screenshot: In dem MID-Model-Warehouse lässt sich umgehen wie mit einer Suchmaschine.
(Bild: MID GmbH)

Modellieren lässt sich auch unterwegs

Um das gesamte Potenzial des mobilen Prozessmodellierens auszuschöpfen, will MID mit der App „Process Note“ eine „intuitive Bereitstellung bei vollem Umfang an Features“ bereitstellen. Das Tool lässt sich über die Cloud mit „Innovator“, dem Modellierungs-Tool der MID, und Model Warehouse verbinden.

Damit soll es eine Möglichkeit eröffnen, das Modellieren von Prozessen nicht mehr nur auf das Büro und die Kenntnisse von Modellierungsexperten zu beschränken, sondern auf unterwegs und auf fast jedermann auszudehnen.Gemeint sind insbesondere Fachbereichsanwender, die bisher vor der Komplexität von Modellierungs-Software zurückschreckten. Sie können ab sofort ohne Notationskenntnisse standardkonforme Modelle erstellen. Die App steht sowohl für Apple iPad als auch Microsoft Surface zur Verfügung.

Die Modellierungsplattform Innovator

Mit der Modellierungsplattform „Innovator“ bietet die MID ein Feature für die unternehmensweite Modellierung von Prozessen und IT-Systemen. Mit umfangreichen Funktionen unterstützt das Produkt spezifisch die unterschiedlichen Rollen in Unternehmen und Projekten. Auf der Basis internationaler Standards und mit effizienten Erweiterungen für deren Anwendung ermöglicht Innovator die effektive und effiziente Verzahnung von Business und IT.

Innovator gibt es für verschiedene Rollen und Integrationsszenarien:

  • for Enterprise Architects
  • for Business Analysts
  • for Software Architects
  • for Database Architects
  • SAP Integration
  • Office Integration

Jochen Seemann ist seit 2008 Geschäftsführer bei der MID GmbH und verantwortlich für Technologie, Vorentwicklung und Produktentwicklung. Er beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Modellierung.
Jochen Seemann ist seit 2008 Geschäftsführer bei der MID GmbH und verantwortlich für Technologie, Vorentwicklung und Produktentwicklung. Er beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Modellierung.
(Bild: MID)

MID auf der CeBIT 2014

In diesem Jahr wird die MID GmbH als Aussteller mit einem Vortrag im Rahmen der Global Conferences vertreten sein. MID- Geschäftsführer Jochen Seemann wird hier unter anderem das Model Warehouse vorstellen. Ein „Early Adopters Programm“ soll Interessenten frühzeitig Zugang zur Plattform gewähren.

Außerdem geht Seemann in seiner Präsentation am 10. März 2014 von 13:00 bis 13:45 Uhr auf der Powerstage, darauf ein, wie Unternehmen bei BPM oder EAM organisations- und werkzeugübergreifend zusammenarbeiten können.

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