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E4 Computer Engineering powered by Seco Carma-Cluster für HPC-Lösungen und Rechenzentren verstehen Gleitkommata

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der italienische Hersteller von HPC-Umgebungen E4 Computer Engineering und Seco, Anbieter von Embedded Produkten, wollen mit „Carma“ (=CUDA-on-ARM ) gemeinsam eine Niedrigstrom-Plattform für Anwendungen liefern, die hauptsächlich auf GPU-Computerleistungen setzt.und Gleitkommaberechnungen kann.

Es geht um CUDA und ARM-Applicationen. Bisher gibt es Schweirigkeiten mit Gleitkommaberechnungen. Diese sollen die Carma-Cluster-Systeme beheben können.
Es geht um CUDA und ARM-Applicationen. Bisher gibt es Schweirigkeiten mit Gleitkommaberechnungen. Diese sollen die Carma-Cluster-Systeme beheben können.
(Bild: E4 Computer Engineering)

Die „E4 Carma-Cluster-Serie powered by Seco“ bietet eine Palette von Niedrigstrom-und Niedrigenergie-Geräten, deren Design die HPC-Welt ansprechen soll. Gepaart werden heterogenen ARM-Prozessoren und GPUs von Nvidia, „Tegra 3" und "Quadro GPU". Die gemeinsame Produktserie adressieret etwa seismische, Signal- und Bildverarbeitung, Video- und Traffic-Analyse und viele andere Anwendungen.

Denn bisher ist es mit der heutigen Generation der ARM-CPUs unmöglich, einen Algorithmus zu berücksichtigen, der auf Gleitkomma-Arithmetik basiert. Damit sind die meisten wissenschaftlichen Anwendungen ausgeschlossen. Die CUDA-fähige Quadro GPU jedoch erweitert das Spektrum der Anwendungen, die angesprochen werden können, und verbessert die Leistung deutlich.

Dazu kommt, dass ARM-Produkte derzeit noch durch die 32-Bit-Unterstützung begrenzt sind. Die Erstanwender und Entwickler müssen somit beginnen, an realen Systemen zu arbeiten, um die Leistungsfähigkeit dieser höchst Energie-effizienten Lösungen auszuwerten.

Zwei Plattformen

Das Angebot von E4 und Seco umfasst zwei Hauptplattformen, die Trägerplatinen für „Qseven“-Module hosten können, mit der Bezeichnung „Carma Micro-Cluster“ und „Carma Cluster [http://www.e4company.com/Products/HpcFixed.aspx?node=1388 ].

Das erste Produkt kommt in einem 5U-Formfaktor und enthält bis zu acht Carma-Blades und einen Management-Knoten auf der Basis von X-86-CPUs, während die Alternative eine 3U-Appliance mit bis zu zwölf Carma-2-Blades ist. Dabei handelt es sich um High-Density- Blades. Jedes Carma-2- Blade enthält zwei Carma-Knoten.

Das ergibt eine Summe von zwei ARM CPUs + zwei Quadro-GPUs 1000 oder zwölf „Darma“-Blades mit vier ARM CPUs pro Blade. Darma und Carma 2 können im gleichen Gehäuse untergebracht werden.

Die Rolle des Qseven-Standards

Außerdem entsprechen alle Blades dem Qseven-Standard; die MB enthält nur Input/Output-Geräte, während die CPU-Komponente aus einer breiten Palette von SoC-Optionen ausgewählt werden kann, um einen reibungslosen und progressiven Übergang von der X 86-Plattform in die ARM-Umgebung zu gewährleisten. Die Qseven-Technologie bietet eine hohe Flexibilität bei gleichzeitiger Verringerung der Entwicklungskosten; in der Tat kann die CPU-Architektur ohne jegliche Änderung unter Wiederverwendung der gleichen Trägerplatine ausgetauscht werden.

E4 Computer Engineering ist zuversichtlich, dass die Carma-Cluster-Serie powered by Seco für die HPC-Community eine interessante Neuigkeit sein wird, da die HPC-Community das Ziel verfolgt, mit weitaus weniger Stromverbrauch großartige Leistungen zu erzielen. Simone Tinti, HPC Team Leader bei E4 Computer Engineering, sagt: „Wir fühlten uns sofort mit Seco verbunden, was das Experimentieren und die Innovation betrifft.“

Das Produkt wird auf der Super-Computing-Messe „SC12“ in Salt Lake City am ARM-Stand (Stand Nr. 122) erstmals vorgestellt.

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