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IT-Ressourcen per Knopfdruck BT erweitert sein Hybrid-Cloud-Angebot um die Intercloud von Cisco

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT erweitert sein „Cloud Compute“-Portfolio um den Service „Intercloud“ von Cisco. In Zusammenarbeit mit Cisco, Citrix und Netapp ergänzt das Unternehmen damit sein Hybrid-Cloud-Angebot.

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Cisco baut ein Hybrid-Cloud-Angebot und BT nimmt es an.
Cisco baut ein Hybrid-Cloud-Angebot und BT nimmt es an.
(Bild: mnovelo/ Fotolia.com )

Die Intercloud, die Cisco in der vergangenen Woche auf seiner europäischen Konferenz „Cisco Live EMEA“ vorstellte, ist das Hybrid-Cloud-Angebot des Herstellers. Das Angebot soll es Unternehmen ermöglichen, Ressourcen für Storage, Computing und Anwendungen sicher zwischen unterschiedlichen Clouds zu verteilen oder von einer Cloud-Umgebung in eine andere zu migrieren.

Dabei soll der Transfer zwischen verschiedenen Clouds ohne besondere Anpassungsarbeiten funktionieren. Cloud Provider wie BT, CSC/Service Mesh, Century Link Technology Solutions oder Virtustream, die “Cisco Powered Services” nutzen, wollen Intercloud unterstützen. So basiert der Service nach Anbieterangaben auf offenen Standards und unterstützt die „CloudPlatform“ von Citrix, die auf Apache CloudStack basiert.

Ebenso soll der Austausch mit öffentlichen Cloud-Diensten wie Amazon Web Services oder Microsoft Windows Azure funktionieren. Weitere Partner, die Ciscos-Technik unterstützen, sind etwa Red Hat, EMC, Citrix, Demali Advanced Integration, NetApp, Rackspace, VCE und Zerto.

Das Cloud-Compute-Angebot von BT

Die „Cloud Compute“-Angebote wiederum, die BT zusammen mit den genannten Partnern entwickelt hat, sind in 17 Ländern Europas, Nord- und Südamerikas, dem Nahen Osten, Afrikas und dem Asien-Pazifik-Raum verfügbar. Sie werden von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen genutzt und in drei Rechenzentren bereitgestellt.

Zwei Beispiele dazu: Das Angebot erlaubt etwa Pharma-Unternehmen, in internationalen Forschungsprojekten zusammenzuarbeiten, und wird von internationalen Anwaltskanzleien genutzt, die ihren Klienten schnell Fachinformationen aus dem jeweiligen Land zur Verfügung sowohl in Europa, dem Nahen Osten in Asien und dem pazifischen Raum zur Verfügung stellen müssen.

Für das Netzwerk nutzt BT rollenbasierte Zugriffe, virtuelle Security Appliances und Port-Forwarding. Es gibt zudem verschiedene Zonen, sowohl für öffentliche und private Ressourcen. Darüber hinaus kommen Load Balancer, Multi-VLAN und virtuelles Routing zum Einsatz.

Technische Voraussetzungen

Unterstützt werden Active Directories und LDAP. Zu den unterstützten Betriebssystemen gehören die von Microsoft und Linux. Die Kunden können eigene generierte Templates verwenden, ISO-Images und die Hypervisoren von VMware und Citrix.

Die Portale sind mehrsprachig zugänglich und erlauben diverse Währungen. Die Bereitstellung erlaubt Abrechnungen pro Stunde, Monat und Jahr.

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