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Maßgeschneiderte CRM-Branchenlösung BSI bringt Partnersystem für Versicherungen und Banken

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Aufgrund erhöhter Nachfrage aus der Banken- und Versicherungsbranche ergänzt die Schweizer BSI Business Systems Integration AG ihre Lösung BSI CRM um spezielle Branchenfunktionen für dieses Kundensegment.

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„Die Nachfrage nach CRM-Software von Banken und Versicherungen, insbesondere aus Deutschland, ist seit 2009 ungebrochen hoch“, erklärt Christian A. Rusche, CEO der BSI Business Systems Integration AG.
„Die Nachfrage nach CRM-Software von Banken und Versicherungen, insbesondere aus Deutschland, ist seit 2009 ungebrochen hoch“, erklärt Christian A. Rusche, CEO der BSI Business Systems Integration AG.

Der Einsatz von Kundenbeziehungsmanagementsoftware zur Unterstützung der Vertriebspartner und zur maßgeschneiderten Beratung im Direktvertrieb spiele bei Banken und Versicherungen eine immer größere Rolle, erklärt BSI-Vorstandschef Christian A. Rusche. Dabei ist diese Kundengruppe auf spezielle Elemente angewiesen.

CRM nach Maß

Deshalb verfügt das neue BSI Partnersystem über spezifische Funktionen, wie die Verwaltung juristischer und natürlicher Personen oder eine Historisierung der Partner-Daten und -Adressen inklusive der Gültigkeitszeiträume und Audit-Trails. Die umfassende Adresslogik erlaubt insbesondere die Aufteilung in postalische und elektronische Adresse. Die Partnersicht fasst juristische und natürliche Personen zusammen, vernetzt diese graphisch. Dabei ist eine kombinierte „Einfeldsuche“ inklusive.

Neu ist auch die Ablage der Zahlungs- und Bankverbindungen; dabei ist ein Bankenverzeichnis hinterlegt, so dass auch eine Validierung möglich ist. Bei externen Dienstleistern erfolgt eine automatische Adressprüfung. Die Interessenten sind in der Partnersicht gleich zu Beginn verfügbar.

Die Prozessunterstützung erfolgt mit Hilfe des graphischen Prozess Wizards von BSI, der den Nutzer zum Beispiel durch applikationsübergreifende Erfassung- und Mutationsprozesse führt. Eine zielgruppenspezifische Gruppen- und Firmenstrukturlogik erlaubt beispielsweise die detaillierte Abbildung von Haushalten, Begünstigten, Firmenkonglomeraten oder Einkaufsgemeinschaften.

Externe Dienstleister lassen sich zum Beispiel für Bonitätsprüfungen integrieren. Außerdem sind Ratings sowie feingranulare Segmentierungen möglich. Die dafür nötigen Regeln sind frei definierbar und werden automatisch ausgeführt. Die 360-Grad-Sicht wurde detaillierter ausgearbeitet und lässt sich durch weitere Daten wie die der Umsysteme anreichern. Diese Sichten sind durch den Administrator frei konfigurierbar.

Aus für die Dublette

Das Partnersystem bietet neben diesen für die Anwender sichtbaren Neuerungen auch erweiterte Funktionen im Backend. So kann das Umsystem über neue Services nach vorhandenen Partnern suchen, Partnerdaten nach BSI CRM schreiben oder von dort beziehen. Damit werden Doppelerfassungen vermindert und Prozesse mit bestehenden Lösungen integriert.

Weiter gibt es Methoden zur verbesserten Datenvalidierung und Dubletten-Kontrolle. Via Mapping werden auch die Umsysteme „aufgeschlossen“, Überlappungen zwischen dem klassischen Partnersystem und dem CRM vermieden: „BSI CRM weiß, welche Partner in welchem Umsystem erfasst wurden und wo sie dort gespeichert wurden. Das ist wichtig für die 360°-Sicht. Nur so erfährt man, welche Partner die gleichen sind“, erläutert Christian Rusche.

Das neue Partnersystem kann entweder als zusätzliches Modul für BSI CRM oder als eigenständiges System genutzt werden. Ab Anfang des kommenden Jahres steht die Pilotversion BSI-Kunden zur Verfügung. Im zweiten Quartal 2012 soll das Partnersystem dann in den Verkauf gehen.

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