Da sind 10 Prozent drin

BMC und Compuware optimieren gemeinsam den Mainframe

| Redakteur: Ulrike Ostler

Auch die jüngste Mainframe-Generation IBM z13 zeigt Einsparpotenzial, so Compuware und BMC
Auch die jüngste Mainframe-Generation IBM z13 zeigt Einsparpotenzial, so Compuware und BMC (Original: IBM)

Wird das Betriebs-Management von „IBM z“-Systemen mithilfe von BMC Software und Compuware optimiert, lassen sich die Software-Ausgaben um 10 Prozent und mehr senken, sagen die Partner. Sie haben ihre Tools nun integriert.

BMC Software und Compuware haben ihre Management-Tools für IBM z Systeme integriert. Gemeinsame Kunden können somit ihre Lizenzkosten für Mainframe-Software um 10 Prozent oder mehr reduzieren – obwohl die Anforderungen an die digitale Wirtschaft zu immer größeren Mainframe-Workloads und Transaktionsvolumen führen.

Dabei geht es im Einzelnen um folgende Produkte:

  • BMC Cost Analyzer für zEnterprise“ stellt visuell die Beziehungen zwischen Mainframe-Workloads und deren Kosten über einen Zeitraum dar.
  • BMC Main View“ entdeckt hochrangige Performance-Probleme von Anwendungen, die auf eine ineffiziente Ressourcennutzung hinweisen.
  • Compuware Strobe“ bietet detaillierte Einblicke in das Verhalten des Anwendungscodes und macht es für die Mainframe-Betriebsteams möglich, eine unnötige Ressourcennutzung schnell zu lokalisieren und zu beheben.

Mithilfe von Compuware Strobe gewinnen Admins detaillierte Einblicke in das Verhalten des Anwendungscodes, auch auf auf dem Mainframe.
Mithilfe von Compuware Strobe gewinnen Admins detaillierte Einblicke in das Verhalten des Anwendungscodes, auch auf auf dem Mainframe. (Bild: Compuware)

Die Integration dieser Softwareprodukte soll es Kunden ermöglichen, schnell und einfach Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Den größten Einfluss auf ihre monatlichen Lizenzkosten, dürfte die Anwendung des Visual Mapping von BMC Cost Analyzer auf die detaillierten Batch- und Transaktionsinformationen besitzen, die Compuware Strobe liefert.

Wo stecken die Effizienz-Potenziale?

Chancen für Effizienzsteigerungen bietet zum Beispiel auch das Verschieben von Arbeitsabläufen auf Zeiten außerhalb der Stoßzeiten, das Verwenden von IBM-Subsystemen auf weniger LPARs, sowie die Deckelung der LPAR-Nutzung. Die Integration erleichtert auch das Kosten-Management für den Mainframe-Betrieb, indem Mitarbeiter die Strobe-Datensammlung direkt aus der Anwendung BMC MainView heraus aufrufen können.

Karen Robinson, CEO von KWR Acuity Strategies und frühere CIO des US-Staates Texas, sieht den Bedarf: „Für IT-Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Bereich ist es heute zwingend notwendig, die Mainframe-Kosten niedrig zu halten, damit die wachsenden Erwartungen der Kunden innerhalb des begrenzten Budgets erfüllt werden können. Die Kooperation von BMC und Compuware passt perfekt für diese universelle Herausforderung.“

Die Auslastung des Mainframes steige deutlich an, da Unternehmen mobile Apps, Big Data-Analysen, Internetanwendungen und andere Technologien nutzten, um die Kundenzufriedenheit und die Business Performance zu verbessern. Diese Technologien stellten größere Anforderungen an die Leistung Mainframe-basierter Anwendungen, Datenverarbeitung sowie Transaktions- und Computerprozesse. Auch die neuen Funktionen von IBM z13 könnten zusätzliche Arbeitsvorgänge erzeugen.

Die Kosten sind zu hoch

Die Erhöhung der Arbeitsauslastung treibt die monatlichen Lizenzkosten (MLC) für IBM Mainframe Software in die Höhe. Laut BMC und Compuware stellen sie inzwischen einen großen Anteil der Mainframe-Betriebskosten dar und basieren auf der Mainframe-Nutzung aller Anwendungen auf jedem LPAR. Um diese Kosten zu reduzieren, müssten Kunden jede Anwendung sorgfältig optimieren, sowohl um die individuelle Nutzung von Mainframe-Ressourcen zu minimieren als auch um Anwendungs-Abläufe abzustimmen, um die Nutzung bei Stoßzeiten zu senken.

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