Analyse von Open Source-Sicherheitslücken

Black Duck gründet in Belfast Open Source Research Group

| Redakteur: Ulrike Ostler

Black Duck, nun mitsamt eines irischen Forschungsinstituts, gründeln nach Fehlern im Code von Open-Source-Anwendungen.
Black Duck, nun mitsamt eines irischen Forschungsinstituts, gründeln nach Fehlern im Code von Open-Source-Anwendungen. (Bild: gemeinfrei: Pixabay / CC0)

Black Duck Software bietet automatisierte Anwendungen zur Sicherung und Verwaltung von Open Source Software. Das Unternehmen hat nun eine „Research Group für Open Source-Sicherheit“ mit Sitz in Belfast gegründet. Die Research Group in Nordirland gehört zum globalem “Center for Open Source Research and Innovation” (Cosri), das Open Source-Sicherheitslücken und Angriffsmuster untersucht.

Die Initiative für die Gründung in Nordirland basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Invest NI und Black Duck. Im Lauf der nächsten Jahre sollen bis zu 60 neue Arbeitsplätze in Belfast geschaffen werden.

Das Team in Nordirland soll eine zentrale Rolle bei Cosri einnehmen, dessen Hauptsitz in Massachusetts am Hauptsitz von Black Duck ist. Kunden sollen von aktuellen und relevanten Informationen zu Sicherheitslücken profitieren und erhalten Abhilfemaßnahmen zur Risikominimierung sowie Strategien für eine effektive und sichere Nutzung von Open Source.

Denn mittlerweile ist Open Source allgegenwärtig und ein wesentlicher Bestandteil in der heutigen Anwendungsentwicklung. Laut Black Duck sind in Anwendungen häufig 50 Prozent des verwendeten Codes Open Source. Die rasche Zunahme von der Nutzung von Open Source bringe jedoch erhebliche Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Management mit sich.

Die Herausforderungen wachsen

Lou Shipley, CEO von Black Duck ist davon überzeugt, dass die Verbreitung von Open Source aufgrund der Vorteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Innovation weiter wächst: „Wir wollen zu diesem Wachstum beitragen, indem wir Unternehmen bei einem sicheren Einsatz von Open Source-Software unterstützen.“

Er fügt hinzu: „Seit der Gründung des Cosri Anfang dieses Jahres haben wir weiter weltweit in den Ausbau von Open Source-Research und Innovation investiert. In Nordirland gibt es viele qualifizierte Fachkräfte im Bereich Open Source-Research um unseren Bedarf jetzt und auch zukünftig abzudecken.“

Invest NI habe schnell davon überzeugen können, dass Nordirland nicht nur über ausgezeichnete, auf Open Source-Research spezialisierte Fachkräfte verfüge. „Hier gibt es auch eine beeindruckende Vielfalt an Unternehmen im Bereich Cyber-Security, welche die Region attraktiv für weitere Fachkräfte machen“, so Shipley. „Die Beratung und Unterstützung durch Invest NI hat entscheidend zur Wahl des Standortes beigetragen. Sie sind für uns ein wichtiger strategischer Partner für unsere künftigen Research-Aktivitäten, unser Wachstum und dem Support der Black Duck-Kunden in Großbritannien und Europa.“

Der Wirtschaftsminister sagt: ...

Simon Hamilton, Wirtschaftsminister von Nordirland, sagt dazu: „Nordirland hat in den letzten Jahren erheblich in die Forschung von Cyber-Security investiert sowie die Zahl der Informatikstudenten der beiden Universitäten Queen’s und Ulster University gesteigert. Viele namhafte Unternehmen aus dem Umfeld von Cyber-Security haben sich hier niedergelassen und Nordirland in diesem Bereich zu einem attraktiven Standort gemacht.“

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