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Studie von Interxion und Vanson Bourne

Big Data? Ja. – Ressourcen? Nein.

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Zu wenig Investition in langfristige Strategien

Im Zusammenhang mit der für Big-Data-Lösungen nötigen Technik ist es nicht überraschend, dass Analyse und Speicher (53 Prozent) die größten Herausforderungen darstellen.
Im Zusammenhang mit der für Big-Data-Lösungen nötigen Technik ist es nicht überraschend, dass Analyse und Speicher (53 Prozent) die größten Herausforderungen darstellen.
(Quelle: Interxion)
Allerdings bestätigt ein Drittel (33 Prozent) der europäischen IT-Entscheider, dass ihre Abteilung insgesamt für eine langfristige und proaktive Strategie kämpfen muss. In dem Zusammenhang werden auch die immer knapper werdenden Budgets (69 Prozent) sowie die Tatsache angegeben, dass etwas mehr als die Hälfte der IT-Abteilungen (53 Prozent) keinen Einblick in die langfristige Geschäftsausrichtung hat. Etwa ein Viertel der Befragten (24 Prozent) gab sogar an, dass ihre Abteilung über keinerlei Pläne verfügt, wie sie zum Erreichen der Geschäftsziele beitragen kann.

Tatsächlich ist der Zeitdruck, unter dem europäische IT-Abteilungen stehen, enorm. Das liegt zum Teil daran, dass die Zeit, die für eine Neuausrichtung benötigt würde, in operativen Tätigkeiten steckt. 99 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mindestens einen Teil ihrer Zeit damit verbringen.

Mit strategisch wichtigeren Aufgaben, von denen das Kerngeschäft des Unternehmens mehr profitieren würde, beschäftigen sich sich im Durchschnitt nur bis zu 37 Prozent ihrer Zeit. In diesem Kontext ist es nicht verwunderlich, dass die häufigste Antwort auf die Frage, warum die Umsetzung langfristiger Ziele problematisch ist, lautete, dass sie vorrangig kurzfristige, reaktive Geschäftsanforderungen abarbeiten (80 Prozent).

Wunschliste

Für die Entwicklung der nächsten 18 Monate äußerten die Befragten deutlich den Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit zwischen den IT-Abteilungen und der strategischen Geschäftsentwicklung. An erster Stelle steht dabei die Reduzierung von operativen Aufgaben (48 Prozent). An zweiter Stelle steht eine stärkere Einbindung in den Informationsfluss rund um die Organisation (45 Prozent) und mehr als ein Drittel (38 Prozent) der IT-Entscheider sprach sich für eine Verbesserung der Business Performance und Entscheidungsfindung der IT-Abteilung aus.

Deutschland allerdings schneidet im europäischen Vergleich bezogen auf die langfristige strategische IT-Planung sehr gut ab. Lediglich 15 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass sie in ihrem Unternehmen für eine solche Planung kämpfen müssen.

Auf die Frage nach den Herausforderungen beim Entwickeln einer Big-Data-Lösung gab beinahe die Hälfte (45 Prozent) derBefragten an, dass ihre IT-Abteilung dringendere Aufgaben zu erledigen habe, ein Drittel war zurückhaltend wegen der notwendigen CAPEX-Investitionen (33 Prozent), wegen einem Mangel an Speicherkapazität (32 Prozent) oder fehlender eigenerExpertise (32 Prozent).
Auf die Frage nach den Herausforderungen beim Entwickeln einer Big-Data-Lösung gab beinahe die Hälfte (45 Prozent) derBefragten an, dass ihre IT-Abteilung dringendere Aufgaben zu erledigen habe, ein Drittel war zurückhaltend wegen der notwendigen CAPEX-Investitionen (33 Prozent), wegen einem Mangel an Speicherkapazität (32 Prozent) oder fehlender eigenerExpertise (32 Prozent).
(Quelle: Interxion)
Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, zu dem Spannungsverhältnis: „Es ist verständlich, dass in dem derzeit schwierigen wirtschaftlichen Klima, in dem Ressourcen und Teams reduziert werden, oft der Schwerpunkt auf kurzfristigen anstatt auf strategisch wichtigen Investitionen liegt. Die Frage ist, was eine zukunftsweisende Entscheidung langfristig kostet?“

Die Migration in die Cloud beispielsweise könne die langfristige Strategieplanung massiv unterstützen. Auch Vorteile wie Kosteneinsparung, Flexibilität und Anbindung an Communities, die sich bei der Auslagerung der eigenen IT in die digitale Infrastruktur eines Carrier-neutralen Rechenzentrums erzielen ließen, steigern essenziell den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens.

Kampf um die Ressourcen

„Diejenigen Entscheider, die ihren CIOs und IT-Abteilungen dies ermöglichen, werden dauerhaft davon profitieren. Die, die es nicht machen, werden hinterherhinken“, sagt Knapp. Ein Punkt, der seine These stützt, war, dass die Netzwerkinfrastruktur als drittgrößtes technisches Problem für Big Data-Lösungen genannt wurde – für die Studienmacher überraschend.

Fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten vermutet große Beeinträchtigungen, die sich auf die Geschwindigkeit, Verarbeitung und Bereitstellung von Informationen auswirken. Doch ist diese Antwort vor dem Hintergrund, dass 58 Prozent der Unternehmen davon ausgehen, ihren Endkunden ihre Daten innerhalb von 100 Millisekunden zur Verfügung stellen zu müssen, verständlich.

Beim Entwickeln eines Geschäftsmodells gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass dieses auf neu entstehendenDatensätzen und den dazu passenden neuen Analyseverfahren basieren wird. 28 Prozent glauben hingegen, dass die Verknüpfung bestehender und neuer Datensätze neue Einblicke und mehr Verständnis bringt. 27 Prozent gehen davon aus, dass die bessere Analyse bestehender Datensätze der Schlüssel ist.
Beim Entwickeln eines Geschäftsmodells gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass dieses auf neu entstehendenDatensätzen und den dazu passenden neuen Analyseverfahren basieren wird. 28 Prozent glauben hingegen, dass die Verknüpfung bestehender und neuer Datensätze neue Einblicke und mehr Verständnis bringt. 27 Prozent gehen davon aus, dass die bessere Analyse bestehender Datensätze der Schlüssel ist.
(Quelle: Interxion)
So scheinen 70 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die Einschätzung Knapps zu stützen. Die Auslagerung von Big Data-Lösungen beispielsweise in Co-Location-Facilities erachten 46 Prozent als wichtig, 24 Prozent sogar als sehr wichtig. 50 Prozent der befragten Unternehmen bevorzugen eine Big Data-Lösung as a Service, um Netzwerkkapazitäten zu sparen, 44 Prozent sprechen sich für ein Pay-as-you-go-Modell aus.

(ID:39425320)