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Neue Studie von IDC Energy Insights Big Data als Motor für Cloud Computing

| Redakteur: Ulrich Roderer

Cloud ist die Lösung für Big Data-Probleme. Das jedenfalls sehen fast die Hälfte der mitteleuropäischen Versorger so. Dabei bevorzugen sie private oder hybride Clouds.

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Die IT-technisch eher traditionell aufgestellten Versorger sehen in der Cloud trotzdem Vorteile.
Die IT-technisch eher traditionell aufgestellten Versorger sehen in der Cloud trotzdem Vorteile.

Selbst traditionell gesinnte Versorger beginnen Cloud als Mittel zu sehen, die Transformation ihres Geschäfts in den nächsten Jahren in Angriff zu nehmen. Bis jetzt hat die Allokation von Budget für Cloud Computing allerdings noch keine Priorität: Nur 25 Prozent wollen ein bis drei Prozent ihres Budget für die Cloud in 2012 zurückstellen.

Dabei bevorzugen die Versorger eindeutig private und hybride Cloud-Modelle. Sie sind überzeugt, dass Cloud Computing mehr Standardisierung bringt und damit schnellere Implementierungen. Die Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Performance-Probleme mit Cloud Computing lösen lassen.

Kritische Rolle der Compliance

Sicherheits- und regulatorische Compliance-Anforderungen stellen in den Augen der Versorger die größten Hürden dar, um öffentliche Clouds einzusetzen. 24 Prozent sind überzeugt, dass Regulierungen sich negativ auf den Cloud-Einsatz auswirkt. Die Versorger halten Standardapplikationen zwar als am wahrscheinlichsten für die Cloud, erkennen aber das wirkliche Potenzial im Einsatz von spezialisierten Anwendungen.

Smart Grids werden nach Ansicht der Versorger den Cloud-Einsatz kaum erhöhen, 42 Prozent erwarten keine Veränderung im Cloud-Einsaz in den nächsten fünf Jahren.

"Cloud Computing verändert gemeinsam mit Big Data und Analytics sowie mobile Anwendungen die IT-Landschaft der Versorger", sagt Roberta Bigliani, Head of EMEA, IDC Energy Insights.

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