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Social Networks ergänzen KPIs BI verdaut auch Big Data

Autor / Redakteur: Klaus Hofmann zur Linden / Ulrike Ostler

Meinungen auf Facebook und Twitter sind ein Datenschatz für jedes Unternehmen. Damit können sie nicht nur herausfinden, was ihre Kunden bewegt, sondern auch wie das übrige Marktpotenzial „tickt“ – leistungsfähige Analyse-Tools vorausgesetzt. Business-Intelligence hilft bei der Analyse und Aufbereitung strukturierter und unstrukturierter Daten.

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Die Unternehmens-IT saugt inzwischen so ziehmlich alles an Daten auf; die Verdaulichkeit ist das Problem.
Die Unternehmens-IT saugt inzwischen so ziehmlich alles an Daten auf; die Verdaulichkeit ist das Problem.
(Bild: Blueminiu/ Fotolia.com)

Wie stark die Datenmenge durch soziale Netze anschwillt, zeigen die Zahlen des Sportartikelherstellers Adidas: Der DAX-Konzern verzeichnet auf seinen mehr als 300 Facebook-Seiten insgesamt rund 40 Millionen Markenfans, und allein der Twitter-Account Adidas Originals (@adi_originals) hat fast 18 Millionen Follower. Adidas wertet diese „Datenberge“ tatsächlich aus und nutzt die Erkenntnisse für Marketing-Kampagnen und könnte sie in die Produktentwicklung einfließen lassen.

Auch der Handel kann von der Analyse der Social-Media-Kanäle profitieren. Der Online-Händler 7trends beispielsweise gibt Konsumenten, die im Kaufprozess ein Produkt über Facebook und Twitter an ihre Freunde oder Follower empfehlen, einen Rabatt von fünf Prozent auf den gesamten Einkauf. Unternehmen wie H&M, Vapiano oder Esprit gewähren Rabatte, wenn Konsumenten im Geschäft einchecken und ihren aktuellen Aufenthaltsort an ihre Freunde kommunizieren.

Es heißt: schnell sein

Diese Beispiele zeigen, dass schnelle Reaktionen auf Basis intelligent ausgewerteter Daten die Erfolgschancen von Unternehmen erhöhen. Um in Echtzeit handeln zu können, müssen Unternehmen mittlerweile immer größere Datenmengen immer schneller aufbereiten. Laut Analysen der Marktforscher von IDC verdoppelt sich das erzeugte Datenvolumen alle zwei Jahre.

Hier kommt der Begriff „Big Data“ ins Spiel. Er bezeichnet besonders große Datenmengen, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und -Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Problematisch sind hierbei vor allem das Erfassen, Speichern, die Suche, Verteilung, Analyse und Visualisierung großer Mengen unstrukturierter Daten. Sie liegen nicht als Tabellen oder in spezifischen Datenbank-Formaten, sondern als Text, Bilder, Video oder Audiofile vor.

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