Business Service Management für IT-Dienste Bessere IT-Services durch operative Analyse, sagt HP

Redakteur: Ulrike Ostler

Die jüngste Version 9.2 von „HP Business Service Management“ (BSM) nutzt operative Analysen, um die Leistung und Verfügbarkeit von IT-Services in mobilen, hybriden und Cloud-Umgebungen zu verbessern.

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Screenshot: HP BSM 9.2 - HP Anywhere - Das BSM-Tool gelangt auch auf mobilen Devices zum Einsatz.
Screenshot: HP BSM 9.2 - HP Anywhere - Das BSM-Tool gelangt auch auf mobilen Devices zum Einsatz.
(Bild: HP)

Zu den Neuerungen in BSM 9.2 zählt die Software „HP Operational Analytics“ (OpsAnalytics). Sie korreliert automatisch Informationen aus Logs und Events und ermöglicht es Administratoren, Performance-Trends sowie potenzielle Störungen des Geschäftsbetriebs frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Außerdem neu ist Version 9.2 von „HP Operations Manager i“ (OMi). Diese Software greift auf verschiedene Event-Monitoring-Quellen aus dem eigenen Haus, „Microsoft System Center Operations“, „Nagios“ und „IBM Tivoli“ zurück. Das ermöglicht laut Hersteller einen 360-Grad-Blick auf Events.

Screenshot: HP BSM 9.2 - Event Dashboard
Screenshot: HP BSM 9.2 - Event Dashboard
(Bild: HP)

Die aktuelle Omi-Version 9.2 ist nun außerdem erstmals für mobile Endgeräte auf Grundlage von Android- oder iOS-Betriebssystemen erhältlich. Die Anwender können nun

  • Probleme durch Predictive Analytics erkennen, bevor diese auftreten: HP OpsAnalytics priorisiert potenzielle Probleme anhand der Auswirkungen auf das Geschäft und unterstützt Administratoren dadurch bei der Fehlerbehebung;
  • Probleme mit unbekannter Ursache durch das Sammeln, Speichern und Analysieren von Daten aus dem laufenden Betrieb lösen;
  • Probleme durch eine Erfahrungs-Datenbank schneller beheben: Grundlage für die Datenbank sind historische Best-Practice-Informationen; die Datenbank ermöglicht außerdem eine Suche in Logs und Events;
  • die Leistung von Anwendungen in OpenStack- oder Python-Cloud-Umgebungen verbessern, indem Flaschenhälse präzise und frühzeitig erkannt werden;
  • die Leistung von mobilen und Web-Anwendungen durch besseren Einblick in Probleme auf Kunden- oder Anwenderseite verbessern.

Die Performance fest im Blick

Neu ist schließlich die Software „HP Virtualization Performance Viewer“ (vPV), die HP speziell für die Performance-Verbesserung von IT-Services in virtuellen Umgebungen entwickelt hat. Gedacht ist sie für Virtualisierungs-Administratoren und -Experten (VSME = Virtualization Administrators and Subject Matter Experts).

Screenshot: HP BSM 9.2 - eine individuell angepasste Operator-Konsole
Screenshot: HP BSM 9.2 - eine individuell angepasste Operator-Konsole
(Bild: HP)
Die Linux-Anwendung unterstützt verschiedene Hypervisoren wie „Microsoft Hyper-V“ und „VMware vSphere“. Das Echtzeit-Analyse-Werkzeug zeigt virtuelle Abhängigkeiten an. Dadurch können VSME Engpässe in virtuellen Umgebungen erkennen, bevor diese auftreten, und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

VPV ist als Freemium-Software erhältlich: Die kostenlose Version umfasst bis zu 200 virtuelle Maschinen und hält die erfassten Informationen für einen Tag vor. Bei der kostenpflichtigen Version gibt es keine VM-Beschränkungen, außerdem gibt es eine Anbindung an Active Directory.

Korrelation und Analyse von Logs und Machine Data

Screenshot: HP BSM 9.2 - ArcSight Logger
Screenshot: HP BSM 9.2 - ArcSight Logger
(Bild: HP)
OpsAnalytics automatisiert die Korrelation und Analyse von verteilten Informationen wie Machine Data, Logs, Events, Topology sowie Informationen über die Leistung von IT-Services. Die Software nutzt die Lösungen „HP Arcsight Logger“ und OMi und verschmilzt deren Funktionen in einem einheitlichen Dashboard.

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