Amazon Web Services - Summit und weitere Funktionen für die Cloud

AWS werden acht und bekommen neues Spielzeug

| Redakteur: Ulrike Ostler

VM-Import für Windows Server 2012

Zu den jüngsten AWS-Services gehört die Unterstützung von VM Import für „Windows Server 2012 (siehe: Amazon Web Services Blog). Die Kunden können somit virtuelle Maschinen, auf denen Windows Server 2012 (R1, Datacenter oder Standard Editions) läuft, von VMware ESX und VMware Workstation VMDK Images, Citrix Xen VHD Images und Microsoft Hyper-V VHD Images in Amazon EC2 importieren. Sobald die VMs einmal erfolgreich importiert wurden, laufen sie als Amazon EC2 Instanzen.

aus dem IDC-Whitepaper „The Business Value of Amazon Web Services Accelerates Over Time” vom Dezember 2ß13
aus dem IDC-Whitepaper „The Business Value of Amazon Web Services Accelerates Over Time” vom Dezember 2ß13 (Bild: IDC)

Kunden können ebenso zuvor importierte EC2 Instanzen, die auf Windows 2012 setzen, auf VMware ESX VMDK, VMware ESX OVA, Microsoft Hyper-V VHD oder Citrix Xen VHD-Dateiformate exportieren, indem sie VM Export nutzen.

Access Logs für Elastic Load Balancing

Neue ist auch das Bereitsellen von Access Logs für Elastic Load Balancing (ELB). Darunter ist ein Feature zu verstehen, das alle Anfragen, die zum Load Balancer gesendet wurden, erfasst und die Logs für die spätere Analyse in Amazon S3 speichert.

Mit Access Logs können Sie jetzt Anfragen zusätzlich zu den vorhandenen „Cloud Watch Load Balancer“-Metriken Details für die einzelnen HTTP und TCP erhalten. Die Logs enthalten Informationen wie die IP Adresse des Clients, den Anfragepfad, Latenzen und die Antworten der EC2 Instanzen hinter dem Load Balancer. Diese Daten erlauben, genau zu bestimmen, wann Anwendungsfehler aufgetreten sind, welche EC2 Instanzen langsam oder fehlerhaft antworten und welche Anfragen dadurch betroffen waren.

Ergänzendes zum Thema
 
AWS Summit am 15. Mai 2014 in Berlin

Die Logs können auch mit Web Analytics Werkzeugen genutzt werden, um beliebte Seiten, Seitentrends im Verlauf der Zeit oder Unique Users zu bestimmen. Um diese Analyse leichter zu machen haben etwa Splunk und Sumo Logic ihre Werkzeuge dafür angepasst.

Eine andere Möglichkeit ist die Log-Analyse mit EMR. Dafür gibt es ein Tutorial, das Beispiel-Scripts für die Log-Analyse mit EMR enthält.

Cloud Front

„Cloud Front“ wird zudem um SNI Custom SSL und HTTP zu HTTPS Redirect erweitert. Das Unternehmen Cloud Front hat in der vergangenen Woche zwei neue Features gelauncht, um Kunden dabei zu helfen, ihre sicheren Inhalte effizient auszuliefern: Server Name Indication (SNI) Custom SSL und HTTP zu HTTPS Redirect at the Edge. Beide Features wurden häufig von Cloud-Front-Nutzern angefragt, und wir freuen uns ankündigen zu können, dass beide sofort für unsere Kunden weltweit zur Verfügung stehen.

SNI Custom SSL ist unsere zweite Möglichkeit, SSL mit CloudFront zu nutzen. Es ergänzt unser Dedicated IP Custom SSL Feature, welches seit letztem Jahr verfügbar ist. SNI Custom SSL bietet eine kosteneffizientere Lösung, die mit den meisten modernen Browsern funktioniert. Kunden können jetzt mit SNI Custom SSL Inhalte über HTTPS mit ihrer eigenen Domain und ihrem eigenen SSL Zertifikat ohne monatliche Gebühren für das Zertifikatmanagement ausliefern.

Mit HTTP zu HTTPS Redirect können Kunden jetzt Cloud Front so konfigurieren, dass die Besucher mit ihrem Content über eine HTTPS Verbindung interagieren können. Wenn der Kunde dieses optionale Feature freischaltet, beantwortet Cloud Front eine HTTP-Anfrage mit einer 301 Redirect Antwort, die den Besucher auffordert, diese Anfrage noch einmal über HTTPS zu senden. Auch für die Nutzung von HTTP zu HTTPS Redirect fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

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