Hybrid AWS - Berliner Software-Entwickler machen´s möglich

AWS Opsworks kann auch Server außerhalb von EC2 verwalten

| Redakteur: Ulrike Ostler

Übersicht über AWS Opsworks - made in Berlin
Übersicht über AWS Opsworks - made in Berlin (Bild: AWS)

„AWS Opsworks“ unterstützt ab sofort auch bestehende Amazon EC2-Instanzen sowie On-Premises-Server. Bisher konnten Kunden nur Anwendungen auf Amazon EC2-Instanzen verteilen und bearbeiten, die mit AWS Opsworks generiert worden waren.

Nach Angaben des Amazon Entwicklungszentrums in Berlin handelt es sich bei AWS Opsworks um ein Cloud-Anwendungsverwaltungsservice, der die Bereitstellung und den Betrieb aller möglichen Anwendungen erleichtert. Kunden können die Architektur der Anwendung und die Spezifikation der einzelnen Komponenten einschließlich Paketinstallation, Softwarekonfiguration und Ressourcen wie Speicher festlegen.

Von den Vorlagen für gängige Technologien wie Anwendungs-Server und Datenbanken bis zur Entwicklung eigener Aufgaben, die mithilfe von Skripts erledigt werden können. Außerdem erlaubt das Tool die automatische Skalierung von Anwendungen, basierend auf Uhrzeit oder Last. Dazu kommt die Möglichkeit einer dynamische Konfiguration zur Durchführung von Änderungen entsprechend der Skalierung.

Chef automatisiert

Nun unterstützt AWS Opsworks auch bestehende Amazon EC2-Instanzen sowie On-Premises-Server. Somit erlaubt der Service von Amazon Web Services (AWS) den Anwendern, Aufgaben mit dem quelloffenen DevOps-Werkzeug „Chef“ zu automatisieren. Dazu zählen Softwarekonfiguration, Verwaltung von System-Updates, Datenbankeinrichtung und Server-Skalierung.

Nach Firmenangaben reagiert AWS mit der Erweiterung von AWS Opsworks auf den Wunsch seiner Kunden nach einer Möglichkeit, diese Prozesse umgebungsunabhängig mit einem einzigen Tool zu managen. Für jeden lokal betriebenen Server, auf dem der Opsworks-Software-Agent installiert ist, fallen pro Stunden 0,02 US-Dollar an. Für EC2-Instanzen werden keine Kosten erhoben.

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