Mesosphere mit Kubernetes und mehr

Automatisierung für Applikationen in Multicloud und der Edge

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die "Mesosphere Kubernetes Engine" gehört nun zum Portfolio von Mesosphere.
Die "Mesosphere Kubernetes Engine" gehört nun zum Portfolio von Mesosphere. (Bild: gemeinfrei - GergoryButler/Pixabay / CC0)

„Mesosphere Kubernetes Engine“ (MKE), „Mesosphere DC/OS 1.12“ und die Public Beta von „Mesosphere Jupyter Service“ (MJS) stehen nun zur Verfügung.

Nach Herstellerangaben ist die „Mesosphere Kubernetes Engine“ ist die einzige Softwareplattform, die reinen Kubernetes-as-a-Service auf Multi-Cloud und Edge mit High-Density-Ressourcenpooling bietet, jedoch ohne Virtualisierungsbedarf. DC/OS 1.12 dagegen bietet gegenüber dem Vorgänger-Release Verbesserungen für den sicheren Multi-Cloud-Betrieb, skalierbare Leistung und Echtzeit-Betriebsübersicht. MJS schließlich soll die Bereitstellung von „Jupyter Notebooks“ verbessern, die bei Datenwissenschaftlern beliebt sind, um die Erstellung und Bereitstellung von KI-fähigen Diensten zu optimieren.

Mesosphere DC/OS 1.12

Mesosphere wurde aufgrund der Nachfrage von Unternehmenskunden wie GE Transportation und Two Sigma entwickelt, um Unternehmen bei der Übernahme von Unternehmensstandards in jeder Infrastruktur zu unterstützen und gleichzeitig Entwickler und Datenwissenschaftler zu unterstützen. Florian Leibert, CEO von Mesosphere, erläutert: „Unternehmen müssen schnell handeln, um im heutigen Wettbewerbsumfeld relevant zu bleiben. Dazu nutzen IT-Teams führende Tools wie Kubernetes, Jupyter Notebooks, fortschrittliche Sicherheits- und Software-Registrierungssysteme, um Software-Innovationen voranzutreiben.“ Die native Integration von Kubernetes und Jupyter in DC/OS sollen dazu einen Beitrag liefern - durch schnelle Bereitstellung und zentralisierte Verwaltung.

Mesosphere DC/OS 1.12 gebe IT-Organisationen die Sicherheit und Kontrolle, um Edge- und Multi-Cloud-Infrastrukturen von einer einzigen Steuerungsebene aus zu betreiben. Mit MKE könnten die Unternehmens-IT verteilte Kubernetes-Cluster auf mehrere Cloud-Anbieter zentralisieren, die von einer einzigen Plattform aus verwaltet werden.

Mesosphere Jupyter Service

Datenwissenschaft und maschinelles Lernen sind die Zukunft der Unternehmensinnovation, aber viele Datensätze sind zu groß, um auf Laptops oder einzelne Arbeitsplätze zu passen. Deshalb greifen Datenwissenschaftler und Ingenieure zu „Jupyter Notebooks“, allerdings sind die Datensätzen immer wieder zu klein, was den Fortschritt einschränkt und das Risiko von Datenlecks erhöht. David Palaitis, Engineering Manager, Two Sigma, erläutert: „Während sich viele IT-Innovationsbudgets von Unternehmen auf die Bereitstellung von Datenwissenschaft und maschinellem Lernen konzentrieren, ist das Ökosystem der Open-Source-Tools, die diese Plattformen unterstützen, anfällig und für das Unternehmen extrem schwierig zu konfigurieren. Wir haben uns deshalb mit Mesosphere zusammengetan, um eine maßgeschneiderte Lösung für die Bereitstellung und Verwaltung von Jupyter-Notebooks für unsere Modellbauer zu entwickeln, und freuen uns, dass sie nun über MJS für jeden Kunden verfügbar ist."

MJS erlaube Unternehmen Data-Science-Initiativen mit On-Demand-Data-Science-Notebooks zu beschleunigen, die sicher von einer universellen Infrastruktur gehostet würden, so Mesosphere. So könnten Unternehmen Jupyter-Implementierungen problemlos skalieren, wenn ihre Data-Science-Teams wüchsen.

Laut Mesosphere ergeben sich für Anwender von MKE, MJS und DC/OS 1.12 folgende Vorteile:

  • Reine Kubernetes-as-a-Service auf jeder Infrastruktur sowie eine zentrale Steuerungsebene für die vollständige Automatisierung des Lebenszyklus mehrerer Kubernetes-Cluster, einschließlich verschiedener Versionen, die sich über Clouds oder Rechenzentren erstrecken. Das bedeutet bis zu 50 Prozent Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur; denn die Cluster-Ausweitung lässt sich aufgrund der Möglichkeiten zu hochdichtem Multi-Kubernetes-Pooling reduzieren; eine Virtualisierung ist nicht erforderlich.
  • On-Demand Data Science: Data Scoentists erhalten sofortigen Zugriff auf eine interaktive Computerumgebung von Jupyter Notebooks, die mit allen Tools vorkonfiguriert ist, die sie für ihre Produktivität benötigen. MJS erübrigt auch dedizierte Gateway-Infrastrukturen für Analysen und Modelltrainings; denn es gibt eine gemeinsame, für mehrere Zwecke taugliche Infrastruktur, die Ressourcenkonflikte vermeiden hilft.
  • Umfassendes Edge- und Multi-Cloud-Management: Betreiber und Entwickler erhalten laut Mesosphere eine konsistente, sichere und skalierbare Erfahrung auf jeder Infrastruktur. Die private Paket-Registrierung ermöglicht es der IT-Abteilung, DevOps- und Data-Science-Teams zu unterstützen und gleichzeitig die IT-Kontrolle über die verfügbaren Dienste in der Cloud oder vollständig getrennten Rechenzentren zu behalten.
Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45572764 / Virtualisierung)