Die IT auf Autopilot

Automatisierte Unternehmens-IT ist eine kluge Sache

| Autor / Redakteur: Hans-Christian Boos / Ulrike Ostler

Die zwei Wege im IT-Betrieb

Allerdings stehen viele Anwender den standardisierten automatisierten IT-Prozessen skeptisch gegenüber, da sie befürchten, dass der tatsächliche Nutzen innerhalb des IT-Betriebs nicht den Erwartungen entspricht. Bisherige Lösungen gelten als nicht sonderlich flexibel und ermöglichen lediglich die Bearbeitung begrenzter, vordefinierter Aufgabenfelder nach einem bestimmten Muster.

Deshalb entscheiden sich viele Unternehmen dazu, den IT-Betrieb eben nicht maschinell, sondern weiterhin durch IT-Administratoren verwalten zu lassen, deren Zeit und Erfahrungen dann andernorts fehlen. Zudem klingt es für viele vertrauenswürdiger und zuverlässiger, wenn der IT-Betrieb durch Menschen sichergestellt wird.

Doch das löst das Problem „Zeit“ nicht – und manchmal steht außerdem die „Menschlichkeit“ selbst im Weg. Denn Menschen sind an manchen Tagen weniger aufmerksam und ihr Handeln daher fehlerbehaftet. Zudem sind sie aufgrund von Urlauben und Krankheit nicht immer verfügbar.

Der Ausweg: eine intelligente Automatisierung

Hinzu kommt ein für das Unternehmen kritischer Aspekt: Jeder Mitarbeiter eignet sich im Laufe seiner Tätigkeit wertvolles unternehmensspezifisches Wissen an. Sobald der Mitarbeiter das Unternehmen wechselt oder zum Beispiel unfallbedingt ausfällt, steht das Wissen nicht zur Verfügung. Andere Mitarbeiter in der IT-Abteilung können nicht mehr darauf zugreifen oder noch schlimmer: Das Wissen geht komplett verloren.

„Complexity is not your enemy“, sagt Arago-Gründer Hans-Christian Boos
„Complexity is not your enemy“, sagt Arago-Gründer Hans-Christian Boos (Bild: Arago)

Die Lösung dieses Dilemmas liegt in einer intelligenten Automatisierung des IT-Betriebs – wie sie die wissensbasierte Automatisierungsplattform „Autopilot“ von Arago bietet. Die wissensbasierte Automatisierung kombiniert die Vorteile des menschlichen und maschinellen IT-Betriebs miteinander. Eine solche „intelligente“ Automatisierung unterscheidet sich von der standardisierten Variante durch angelerntes Wissen, das die Maschine intelligent agieren lässt.

Das Prinzip ist dabei relativ simpel: Die Automatisierungssoftware wird durch die IT-Administratoren mit deren Wissen „gefüttert“. Dieses wird in so genannten Wissensbausteinen gesammelt. Je nach Situation greift die Automatisierungsplattform auf diese Bausteine zurück und wendet sie an oder kombiniert sie logisch zu einem neuen Handlungsstrang.

Lernen und lernen

Weiß die Lösung einmal nicht weiter, dokumentiert sie das Problem und informiert das Administratoren-Team: Dieses ist dann in der Lage, unmittelbar auf die Aufgabe zu reagieren und integriert darüber hinaus das notwendige Know-how in den Wissenspool.

Verlauf der Lernkurve beim Einsatz des Autopilot-Werkzeugs von Arago
Verlauf der Lernkurve beim Einsatz des Autopilot-Werkzeugs von Arago (Bild: Arago)

So wird das Wissen der Automatisierungsplattform sukzessive erweitert und die Software kann vollkommen selbstständig agieren. Über 87 Prozent des gesamten IT-Stacks kann eine solche intelligente Plattform automatisieren. Dazu gehören die Erweiterung der virtuellen IT-Infrastruktur, das Anlegen neuer User im System, die Identifizierung und Beseitigung von Viren, die Aktualisierung installierter Software oder die Dokumentation sämtlicher Aktivitäten des IT-Betriebs.

Eine intelligente Automatisierungsplattform basiert somit vor allem auf dem formalisierten Wissen von IT-Experten. Dadurch wird vorhandenes Know-how automatisch weitergegeben und allen Mitarbeitern zugänglich gemacht – ohne Einschränkungen aufgrund von Urlauben, Krankheit oder dem Arbeitgeberwechsel eines Kollegen.

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