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Update für Speichersoftware Atlantis Computing ergänzt „Stretched Cluster“-Funktion

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Der Software-defined-Storage-Spezialist Atlantis Computing bringt seine Speichersoftware Atlantis USX auf Version 3.1. Neu ist dabei die „Stretched Cluster“-Funktion. Sie ermöglicht die Absicherung der Funktionsfähigkeit kompletter Rechenzentren.

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Atlantis USX ist in Version 3.1 verfügbar und bietet eine "Stretched Cluster"-Funktion.
Atlantis USX ist in Version 3.1 verfügbar und bietet eine "Stretched Cluster"-Funktion.
(Bild: Atlantis Computing)

Mittels „Stretched Cluster“ können Unternehmen den Ausfall eines kompletten Datacenters ohne Beeinträchtigung von Applikationen oder Datenverlusten kompensieren. Solche mit Atlantis USX und der neuen Funktionen verwalteten Rechenzentren können mehr als 160 Kilometer voneinander entfernt sein, was einer Latenz von acht Millisekunden entspricht und der nativen Datensicherheit eine weitere Ebene hinzufügt. Neben automatisierten und transparenten Failovers von Servern und VMs kann „Stretched Cluster“ auch den Netzwerkausfall zwischen zwei Rechenzentren kompensieren, um so den vollständigen Schutz eines Standorts zu garantieren.

Reduzierter Bandbreitenbedarf

Atlantis USX macht mit der neuen Funktion zudem synchrone Spiegelung von SAN-Arrays deduplizierungsfähig, wodurch der Bedarf an Bandbreite dramatisch sinkt. Das spart Kosten und sorgt für schnellere Wiederherstellung und bessere Verfügbarkeit, da nur inkrementell einzigartige Datenblöcke zwischen den Standorten synchronisiert werden. „Streched Cluster“ ermöglicht zusätzlich das dynamische Verschieben von Volumes, Daten und VMs zwischen den Rechenzentren. „Mit Atlantis USX Stretched Cluster haben wir eine Lösung für komplette Hochverfügbarkeit mehrerer Standorte in unsere SDS-Plattform USX integriert – und das als Teil unserer hyperkonvergenten Architektur und ohne zusätzliche Kosten“, erklärt Atlantis-CEO Chetan Venkatesh.

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