ARM-Architektur im Rechenzentrum

ARM und muskelbepackt - die neuen HP-Mooshot-Server

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Grundlage für eines der neuen Moonshot-Modelle ist die Cartridge m400.
Die Grundlage für eines der neuen Moonshot-Modelle ist die Cartridge m400. (Bild: HP)

„Proliant Moonshot“ erhält Zuwachs: HP bringt zwei ARM-basierte Server heraus, einen mit 64 Bit für hohe Unternehmensanforderungen. Zudem bietet der Hersteller Software-Entwicklern eine Plattform, um Anwendungen entwickeln, testen und auf den ARM-basierten 64-Bit-Server portieren zu können.

Die Server bieten hochdichte ARM-basierte Systeme für Hyperscale-Umgebungen und Rechenzentren, um Kunden dabei zu unterstützen, die Anwendungs-Performance zu verbessern, Innovationen in ihrem Unternehmen voranzutreiben und die Wirtschaftlichkeit der Rechenzentren zu erhöhen. Sie können IT-Anforderungen mit einer breiten Palette an Ressourcen zur Datenverarbeitung bewältigten und sollen zudem überall und jederzeit verfügbar sein und auf jede Arbeitslast skaliert werden.

Grundlage ist des ersten Modells ist „HP Proliant m400“. Für spezifische Arbeitslasten soll die ARM-Architektur die Antwort auf die wichtigste Kundenanforderung bieten: eine ausgewogene Speicherinfrastruktur bei niedrigeren Gesamtbetriebskosten.

Antonio Neri, Senior Vice President und General Manager für die Geschäftsbereiche Server und Netzwerke bei HP, stellt in Aussicht: „Mit der ARM-Technologie werden Unternehmen IT-Lösungen auf eine andere Art entwickeln, um schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren.“

Energie-Effizienz gibt es oben ´drauf

Moonshot-Server gibt es auf der Basis von Intel-Chips und ARM-Prozessoren. Doch jetzt heißt es: „Die ARM-Technologie übertrifft das bisherige Niveau an Energie-effizienter Verarbeitung. Dazu bietet ARM in Verbindung mit der Technologie der HP-Proliant-Moonshot-Server Skaleneffekte.“

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06.05.14 - Als „Software-Defined Server“ bezeichnet HP seine „Moonshot“-Modelle, die sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Prozessoren ausgestattet werden können: In einem „Proliant“-Chassis stecken viele hüllenlose Server, Switches und Storage. Nun gibt es ein Moonshot-System für hosted VDI und mit Myloc den ersten Anwender in Deutschland. lesen

Die Moonshot-Server sind ein präzisionsgefertigte Systeme. Sie optimieren die Anwendungs-Performance, indem sie sicherstellen, dass die Hardware auf die Anforderung abstimmt sind. Mit der Energie-effizienten Technologie System-on-a-Chip (SOC) und einer dichten, konvergenten und flexiblen Infrastruktur bietet das System eine schnelle Verbindung zwischen Cartridges und einer ausgewogene Rechnerlösung mit maximalem Durchsatz und Speicher, um Rechenleistung und Effizienz zu steigern.

Aufbau eines ARM-Ökosystems

HP erweitert zudem die Reichweite des ARM-Ökosystems. Mit dem „HP Proliant Moonshot ARM-64 Developer Program“, das Teil des Programms „HP Alliance One“ ist, können Entwickler Code-Stacks und Lösungen testen sowie diese in die ARM-Architektur portieren. Sie können so auf dem ARM-basierten 64-Bit-System voll funktionsfähige Software entwickeln. Dafür greifen sie von extern auf das „HP Proliant Moonshot Discovery Lab“ zu.

Zudem wird das ARM-Ökosystem durch die folgenden Partner erweitert:

  • Canonical bietet eine Distribution des Betriebssystems „Ubuntu“ sowie Orchestrierungs-Tools wie „Juju“ und „Metal-as-a-Service“ (MAAS) als vorinstallierte Software auf den HP-Servern. Damit können Kunden komplexe Arbeitslasten schnell verarbeiten.
  • IBM Informix ist die einzige kommerziell erhältliche Datenbank, die auf HPs neuer Mikroserver-Architektur läuft. Informix bietet eine einzigartige Kombination aus flexibler Grid-Technologie und effizienter Datenarchitektur. Kommerzielle Arbeitslasten können so von den neuen Server-Architekturen profitieren.

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