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Massenhaft unstrukturierte Daten nutzen Arcplan: „Big Data wird zum Baustein im BI-Ecosystem“

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Big Data ist ein Trend, von dem sich manches Systemhaus Potenzial verspricht. Studien untermauern dies. Software-Anbieter und Business-Intelligence (BI)-Spezialist Arcplan hat dem Thema auf den Zahn gefühlt.

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Die Datenflut ist mit den passenden Mitteln beherrschbar.
Die Datenflut ist mit den passenden Mitteln beherrschbar.

Von „Big Data” versprechen sich Anwender die umfassende Nutzung sämtlicher im Unternehmen und außerhalb der Firma vorhandener Daten, um so eine bessere Sicht auf Kunden, eine höhere operative Effizienz und Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Denn die Analyse der massenhaft generierten Informationen, die häufig unstrukturiert vorliegen, kann helfen, beispielsweise potenzielle Käufer besser zu verstehen und daraufhin gezielter anzusprechen.

IDC-Analyst Rüdiger Spies sprach im Herbst des vergangenen Jahres von „Goldgräberstimmung im Analytics-Bereich“. Business Analytics gehört IDC zufolge weltweit zu den fünf Top-Investitionsbereichen der Unternehmen.

Laut Business-Intelligence-Anbieter Arcplan ist ein Grund für die zunehmende Verbreitung unter anderem, dass es immer leistungsfähigere Analyse-Werkzeuge gebe. Seit langem setzten Unternehmen Terabytes-fassende Data Warehouses ein.

Echtzeit-Analyse

Heute entstehe ein Trend der Speicherung von Big Data über eine Vielzahl von Servern hinweg, die einfach große Mengen unstrukturierter Daten verarbeiten könnten. Dies sei unter anderem Open-Source-Technologien wie Hadoop zu verdanken, einem Framework zur Verteilung der Datenverarbeitung über eine Vielzahl von Knoten, das ein schnelles Laden von Daten und Funktionen zur Echtzeit-Analyse ermöglicht. Hadoop erlaube die Analyse von Daten dort, wo sie abgelegt sind. Gleichzeitig verweist Arcplan auf seine eigene gleichnamige Plattform, die die Analyse und Visualisierung von Big Data erlaubt.

Neben neuen Technologien, in die Anwender möglicherweise investieren müssen, könnten auch traditionelle BI-Anbieter den Weg schon heute mit den Kunden gehen. Denn Big Data sei eine neue Herausforderung dahingehend, „bestehende Systeme auf eine neue Weise zu nutzen“.

Fachkräftemangel erwartet

Trotz der positiven Prognosen durch Marktforscher gebe es wenige Profis in diesem Marktumfeld, um den Bedarf zu erfüllen. Arcplan verweist auf eine Schätzung von McKinsey & Company aus dem vergangenen Jahr, dass bis 2018 allein in den USA zwischen 140.000 und 190.000 Fachkräfte mit den nötigen analytischen Kenntnissen fehlen würden. Auch soll es dann 1,5 Millionen Manager und Analysten zu wenig geben, die dann die Big-Data-Analysen auch zur richtigen Entscheidungsfindung nutzen können.

„Je mehr Anwendungsfälle zu Tage treten und je reifer die Technik wird, desto stärker wird Big Data vom Trend zur Selbstverständlichkeit. Schon bald wird es ein weiterer Baustein im BI-Ecosystem sein,“ so die Experten von Arcplan.

Big Data trifft die Cloud: Mehr dazu lesen Sie bei hier.

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