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Mehr Intelligenz im Netzwerk Application Delivery Networks erhöhen Performance und Sicherheit

| Autor / Redakteur: Martin Walzer / Ulrike Ostler

Application Delivery Networks (ADNs) bilden eine neue, intelligente Schicht im Netzwerk. Diese ermöglicht, Anwendungen und Anwender zu identifizieren und zu klassifizieren. Der ganze Datenverkehr im Netz wird erkannt, die Nutzererfahrung beobachtet, Performance-Probleme aufgedeckt und behoben bevor sie die Anwender beeinträchtigen. Warum das notwendig ist und was ein ADN können muss, steht hier.

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Ein Application Delivery Network setzt direkt auf der Transportschicht des Netzwerks; Bild: Blue Coat Systems
Ein Application Delivery Network setzt direkt auf der Transportschicht des Netzwerks; Bild: Blue Coat Systems
( Archiv: Vogel Business Media )

Globalisierung, Zentralisierung von Ressourcen sowie eine erhöhte Mobilität sind die treibenden Kräfte in der Geschäftswelt. Sie wirken sich unmittelbar auf die IT aus und machen ein Umdenken im klassischen Netzwerkbereich notwendig.

Zukünftig benötigen Unternehmen mehr Einblick in ihren Netzwerkverkehr, um Anwendungen und deren Leistungsfähigkeit messen zu können. Denn nur dann können sie gezielt geschäftsrelevante Anwendungen priorisieren und beschleunigen.

Und: Sicherheitsregelwerke müssen im gesamten Unternehmen und für alle Mitarbeiter gültig und durchsetzbar sein – egal an welchem Ort und zu welcher Zeit. Application Delivery Networks (ADN) setzen genau hier an.

Neuer Ansatz für die Geschäftsanforderungen von morgen

Die klassischen Netzwerke stehen vor einem Wandel: Genügte es früher, Datenpakete von A nach B transportieren zu können, forderten die Nutzer schnell mehr Geschwindigkeit bei der Übertragung der Daten. Aber auch hier ist zwischenzeitlich eine Grenze erreicht – sowohl bei verfügbarer Bandbreite auf bestimmten Übertragungswegen als auch durch die Architektur der Übertragungsprotokolle.

Zusätzlich steigen im Netzwerk die Anforderungen nach Sicherheit und einem Zugriff auf Informationen von überall zu jeder Zeit. Gleichzeitig stehen die IT-Verantwortlichen unter enormem Kostendruck und müssen ihre Ressourcen möglichst effizient und sparsam einsetzen.

Maßnahmen wie die Konsolidierung von Servern oder die Einführung konvergenter Netze für die Übertragung von Sprache, Videos und Daten stellen hohe Anforderungen an bestehende Netzwerke. Mobile Anwendungen und Geräte sind zusätzlich durch bösartigen Schadcode oder Datendiebstahl gefährdet.

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