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Emerson-Software für RZ-Planung, -Verwaltung und -Optimierung Aperture bezieht virtuelle Systeme in Datacenter-Verwaltung ein

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Version 650 der „Aperture Suite“ von Emerson Network Power zielt auf die Datacenter-Planung, -Verwaltung und Leistungsoptimierung. Nun bietet das Data Center Infrastructure Management (DCIM), auch Tools zur Bewältigung der „geradezu explosionsartigen Zunahme“ virtueller Systeme.

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Die Aperture Suite 650 kann auch mit Servern umgehen, wenn sie nicht physisch greifbar sind, sondern virtuell.
Die Aperture Suite 650 kann auch mit Servern umgehen, wenn sie nicht physisch greifbar sind, sondern virtuell.
(Bild-Vorlage: KDZ )

Die aktuelle Version des Aperture Suite-Portfolios besteht aus „Capacity Manager“, „Configuration Manager“, „Infrastructure Process Manager“, „Integration Manager“ und „Integrated Resource Manager“. Die virtuellen Verwaltungsfunktionen liefern nun auch einen genaueren Einblick in die Zusammenhänge zwischen virtuellen und physischen Ressourcen.

Dadurch können die Vorteile von Virtualisierung voll ausgeschöpft und gleichzeitig die Risiken gesenkt werden. Denn die schnelle Einführung von Server-Virtualisierung bietet etwa Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs in Rechenzentren. Gleichzeitig entstehen jedoch durch die notwendige Abstimmung virtueller und physischer Ressourcen neue Herausforderungen bezüglich der Verwaltung.

Die neuen Funktionen integrieren Aperture Capacity Manager in virtuelle Verwaltungssysteme wie VMware und Microsoft Virtual Machine Manager, um virtuelle Prozesse und physische Hosts aufeinander abzustimmen. Dadurch werden Überlastungen der Infrastruktur verhindert und unzureichend genutzte Ressourcen identifiziert.

Die RZ-Verwalter wissen Bescheid

Mitarbeiter, die routinemäßige Wartungsarbeiten durchführen oder Geräte austauschen, erhalten Einblick in die Zusammenhänge auf der physischen und virtuellen Ebene. Sie können somit die Risiken ungeplanter Ausfallzeiten senken, während Trendanalysen der virtuellen Ressourcen die Verfolgung des Wachstums über einen längeren Zeitraum und dadurch eine effektivere Planung ermöglichen.

Zugleich lassen sich spezielle Ressourcen im Rechenzentrum einer bestimmten Abteilung, Unternehmensgruppe oder -funktion zuweisen, um kritische Services zu unterstützen oder die Kosten präziser zuordnen zu können.Ein Dashboard bietet eine intuitive Darstellung von Messdaten zu Personal, Stromversorgung, Kühlung und Effizienz. Es ermöglicht so eine schnelle Einschätzung der Leistung des Rechenzentrums.

Eingebettete Dashboard-Widgets sind für neue Datenquellen konfigurierbar. Sie lassen sich dazu verwenden, um andere benutzerdefinierte Key Performance Indicators (KPIs) darzustellen.

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