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Echtzeitanalysen auf breiter Datenbasis AOK setzt bei Datenanalysen auf SAP HANA

| Redakteur: Florian Karlstetter

Die AOK, Deutschlands größte Krankenkasse analysiert die Krankheitsverläufe iher Versicherten künftig mit SAP HANA, der auf In-Memory basierten High Performance Analytical Appliance-Plattform. Für SAP ist dies der weltweit bislang größte SAP-HANA-Abschluss.

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SAP erhält mit der AOK einen hervorragenden Referenzkunden für SAP HANA.
SAP erhält mit der AOK einen hervorragenden Referenzkunden für SAP HANA.

Die AOK ist mit insgesamt 24 Millionen Versicherten die größte gesetzliche Krankenversicherung Deutschlands. Über 370 Millionen ambulante Behandlungsfälle und 1,5 Milliarden dazugehörige Diagnosen jährlich, dazu Unmengen weiterer medizinischer Daten verdeutlichen ungefähr, welche Datenflut das Versicherungsunternehmen alltäglich zu bewältigen hat.

Mithilfe von SAP HANA plant die AOK in Zukunft, durch die Analyse massenhaft vorhandener Daten Muster in Krankheitsverläufen zu erkennen und damit ihren Versicherten zukünftig individualisierte Vorsorgeprogramme anzubieten. Auf diese Weise will sie nicht nur für die Versicherten noch attraktiver werden, sondern auch noch effizienter wirtschaften.

Neben der Möglichkeit zur Echtzeitdatenverarbeitung und –analyse in den großen Datenbeständen war für die AOK auch der evolutionäre Ansatz von SAP HANA mitentscheidend. Der erlaubt es der AOK, ihre im Rahmen der GKV-Branchenlösung oscare entwickelten Data Warehouse-Lösungen weiter entwickeln zu können. SAP HANA ist so konzipiert, dass es auf der vorhandenen Infrastruktur aufsetzt und sich der Daten bedient. Mittelfristig könnte dann die in SAP HANA enthaltene In-Memory Datenbank die herkömmlichen, relationalen Datenbanken bei der Nutzung des SAP Business Warehouse ersetzen. Insofern sieht sich die AOK schon sehr kurzfristig in der Lage, Echtzeitanalysen und -simulationen auf breitester Datenbasis anzustellen.

Klassische Anwendungsfelder liegen hierfür beispielsweise im Bereich der Diabetes- und Herzinsuffizienzvorsorge. Mithilfe solch eines avisierten Früherkennungssystems will die AOK Versorgungsmodelle wie unter anderem die hausarztzentrierte Versorgung stärken. Gleichzeitig sollen durch eine maßgeschneiderte Prävention Versichertenbeiträge gespart werden, wie sie beispielsweise durch teure Fehlbehandlungen entstehen.

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