Thomas-Krenn AG bietet intern verwendetes Tool den Kunden an

Analyse- und Recovery-Stick für Server

| Autor: Ludger Schmitz

Thomas-Krenn Ag in Freyung: Ein internes Tool verlässt das Haus und wird allen angeboten
Thomas-Krenn Ag in Freyung: Ein internes Tool verlässt das Haus und wird allen angeboten (Bild: Thomas-Krenn AG)

Bisher war es ein Werkzeug, das Service-Mitarbeiter der Thomas Krenn AG im Fall von Serverproblemen zur Hand nahmen. Eine neue Version dieses Speicher-Sticks mit Tools für Analyse und Recovery lässt sich nun erwerben.

Der größte Vorteil besteht für Kunden des Hauses Thomas-Krenn AG; denn im Problemfall können sie schnellere Hilfe erhalten. Mit dem „Analyse & Recovery Stick 3.0“ lassen sich automatisch Log-Dateien erstellen, um sie an Support-Techniker des Herstelelrs weiterzuleiten. Das verschafft einen ersten Überblick über den defekten Server.

Zahlreiche Funktionen zusammengefasst

Der Stick erfasst nicht nur automatisch Log-Dateien über Hardware, Cotnroller, IPMI und Massenspeicher. Er stellt eine einfache grafische Oberfläche zur Verfügung, über die sich dann weitere Funktionen starten lassen. Dazu gehören ein Virenscanner (ClamAV), die Durchführung von Belastungstests, Analyse von Festplatten und Wiederherstellung von Festplatten und Partitionen, Speichertests, Mainboard-Informationen, ein Ressourcen-Monitor und ein FTP-Client.

Betriebsbasis des Sticks ist ein Debian-Linux. Beim Booten lässt sich FreeDOS auf einer Partition starten, mit dem das BIOS sowie Controller und IPMI-Module geflasht werden können. Als grafisches Frontend zur Verwaltung der Festplattenpartitionen dient „Gparted“. DD mach es möglich, Images zu erstellen und Festplatten oder Partitionen zu klonen.

Mal richtig Server quälen

Das Tool „stress“ dient zur Überprüfung, ob das Betriebssystem oder spezifische Software Systemabstütze verursacht. Die Systemauslastung lässt sich dabei bis an die Grenzen der CPU treiben, um die Stabilität eines Servers zu testen. Der Speichertest mit „Memtest86+“ meldet gegebenenfalls defekte Sektoren oder – wenn er nämlich einfriert – ein defektes RAM. Weitere Test können Anwender mit dem Paketmanagement von Debian selbst auf den Stick nachinstallieren.

Der Analyse & Recovery Stick 3.0 kostet 99 Euro. Er ist für alle Server von der Thomas-Krenn AG geeignet. Etliche der Testprozeduren dürfen nach Angaben des Herstellers auch auf anderen Servern funktionieren.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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