Kleine CPUs, APUs und Open Source markieren den AMD-Weg

AMD stellt mit Opteron X die Atom-Konkurrenz fürs RZ vor

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Die coolen Apps leben in der Cloud

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Denn die Devices selbst brauchen nicht viel rechnen, sollen sie auch gar nicht. „Ein 9-Dollar-CPU kann überhaupt keine interessante Arbeit verrichten“, sagt Feldman. Die Intelligenz, also die schwergewichtigen Anwendungen, die Computing- und Storage-Leistungen werden in Rechenzentren erfasst. „Die richtig coolen Apps des 21sten Jahrhunderts leben in der Cloud“, so der AMD-Server-Chef.

CPUs mit hoher Leistung, sind auf Clients also fehl am Platz. „Apple setzt nicht einmal die jüngste CPU-Technik ein, sondern eine Vorgängergeneration. Aber die Grafik-Karten sind die besten, die man bekommen kann.“

Doch auch die Anforderungen in den Datacenter ändern sich. Mehr Devices, mehr Apps und mehr Nutzer(sieh:e Abbildung 1ff) bedeutet neue Workloads, denen die bisherige IT nicht mehr gerecht werden können. „Google, Facebook, Amazon, Baidu und Salesforce.com machen es vor“, sagt Feldman. Deren Rechenzentren bedienen nicht wenige Mitarbeiter, sondern Millionen von Anwendern mit massiv parallelen Workloads.“

Wer macht schon CAD/CAM?

Das aber erfordere keine besonders aufwändigen Recheneinheiten mehr, mit denen sich auch noch so schwergewichtige Anwendungen erledigen lassen. „One size fits all“ sei weder eine zeitgemäße Maßgabe für Server noch für CPUs, so Feldman.

Die neuen Server sind Chassis-basiert wie das Seamicro-System „SM15000“ oder das „Moonshot“-System von HP, das übrigens mit Intel,- AMD und ARM-Prozessoren bestückt werden kann, auch in gemischter Form (siehe: "HP bringt Moonshot-Server für Cloud und Big Data auf den Markt"). In ein SM-15000-Chassis, kleiner als ein Unterbau-Kühlschrank, passen bis zu 64 hüllenlose Server, die als Steckkarten daherkommen (siehe: Abbildung 9, 10). Auch Searmicro-Systeme lassen sich mit Intel- und AMD-Prozessoren bestücken.

Doch AMD ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat zusammen mit der Open Compute Foundation eine Open-Source-Hardware entwickelt (siehe: Abbildung 6ff). Feldman sieht AMD in einer Position, von der aus das Unternehmen quasi die Zutaten zu Generika und Markenartikel liefert. „Wir liefern quasi jedes Mal, wenn ein Unternehmen das Design verwendet, die passenden CPUs, GPUs oder APUs“, erläutert Feldman.

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