Epyc im Aufwind

AMD gewinnt Marktanteile bei Servern, Desktops und Notebooks

| Autor: Ulrike Ostler

AMD befindet sich im Aufwind und gwinnt im vierten Quartal 2018 Marktanteile hinzu.
AMD befindet sich im Aufwind und gwinnt im vierten Quartal 2018 Marktanteile hinzu. (Bild: gemeinfrei - Free Photos/Pixabay / CC0)

Das Marktforschungsunternehmen Mercury Research hat seine Schätzung der Anteile im Halbleiter- und Hardware-Komponentenmarkt für das vierte Quartal 2018 veröffentlicht. Demnach kann AMD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Vorjahr ein starkes Wachstum in den Segmenten Server, Desktop und Notebook verzeichnen, hauptsächlich durch den Erfolg von „Ryzen“- und „Epyc“-Prozessoren.

Laut Mercury Research hat AMD In allen Segmenten den höchsten Stand bei den Marktanteilen seit den Jahren 2013 und 2014 erreicht. Bei den Servern hält AMD einen Anteil von 3,2 Prozent, was einer Steigerung von 2,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. 1,6 Prozentpunkte sind im Vergleich zum dritten Quartal 2018 dazu gekommen. Das heißt: AMD hat den Marktanteil innerhalb des letzten Quartals 2018 verdoppelt.

Q4 2017 Q3 2018 + / - Q4 2018 QoQ YoY
Zuwachs im
Jahresvergleich
historisch

Server
(ohne IoT)
0,8 1,6 + 0,8 3.2 +1,6 +2,4 +300 höchster
Stand seit
Q4 2014
Desktop 12,0 13,0 +1, 0 15,8 +2,8 +3,8 +31,7 höchster
Stand seit
Q4 2014

Notebook
(ohne IoT)
6,9 10,9 + 4,0 12,1 +5,2 +1,2 + 75,4 höchster
Stans seit
Q 3 2013
alle Angaben in Prozent QoQ - Vergleich mit Q3 /2018
YoY - Vergleich mit Vorjahreszeitraum

Mercury Research erfasst alle Prozessoren der x86-Server unabhängig vom Endgerät (Server, Netzwerk oder Speicher), während das vom Marforschungsunternehmen IDC bereitgestellte geschätzte 1P- und 2P-TAM (TAM = otal Addressable Market) lediglich traditionelle Server umfasst. AMD nutzt die Server-Prognose von IDC für das 1P- und 2P-Server-TAM von etwa 5 Millionen Einheiten, um die Marktanteilsschätzungen für Server zu berechnen. Demnach erreichte AMD im vierten Quartal 2018 einen Anteil von rund 5 Prozent am 1P- und 2P-Server-Markt, der von den Epyc-Prozessoren (wie von IDC definiert) abgedeckt wird.

Die Zahlen schlagen sich auch im Unternehmensergebnis nieder.

Der Umsatz im Segment Computing und Grafik betrug 986 Millionen Dollar, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 5 Prozent gegenüber dem Vorquartal, getrieben durch den starken Absatz von Ryzen-Prozessoren, die in PCs und Laptops eingebaut werden.

Das operative Ergebnis im vierten Quartal betrug 115 Millionen Dollar gegenüber 33 Millionen Dollar im Vorjahr und 100 Millionen Dollar im Vorquartal. Auch hier gilt laut AMD-Geschäftsbericht, dass die Steigerung gegenüber dem Vorquartal in erster Linie von Ryzen-Prozessoren aber auch Rechenzentrums-GPUs getragen wurde. So lag etwa der durchschnittliche Verkaufswert der GPUs über dem Vorjahreswert und war, wie der Geschäftsbericht ausweist, sequentiell vor allem auf höhere Umsätze mit Rechenzentren zurückzuführen.

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