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AMD stattet Seamicro SM15000 mit 5 Petabytes Storage aus AMD bringt hüllenlose Micro-Server für Big Data

Redakteur: Ulrike Ostler

Der Seamicro-Server SM15000 von AMD ist nun sowohl mit den „Intel-Xeon“-Prozessoren „Ivy Bridge“ und „Sandy Bridge“ als auch mit „Opteron“ von AMD zu haben. Zudem soll der Hüllenlose jetzt insbesondere für Big-Data und Cloud-Computing passen und bis zu 5 Petabyte Storage bieten.

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Die AMD Seamicro SM15000 Fabric Compute Systeme vereinen Computing, Networking und Storage in einem einzigen Rack mit 10 Höheneinheiten. Die Fabric Server lassen sich über eine Management-Konsole on-demand provisionieren und in mit jeweils adäquaten Kapazitäten bereit stellen.
Die AMD Seamicro SM15000 Fabric Compute Systeme vereinen Computing, Networking und Storage in einem einzigen Rack mit 10 Höheneinheiten. Die Fabric Server lassen sich über eine Management-Konsole on-demand provisionieren und in mit jeweils adäquaten Kapazitäten bereit stellen.
(Bild: AMD)

Die Abteilung Data Center Server Solutions (DCSS) von AMD bringt mit den hüllenlosen SM-15000-Servern eine neue Speichertechnik auf den Markt. „Freedom Fabric” erweitert das Seamicro-Chassis, indem direkte Verbindungen zu den Disk-Arrays hergestellt werden.

Damit lassen sich mit einem einzigen Rack nicht nur Tausende an Rechenkernen unterbringen, sondern auch mit Petabytes an Storage koppeln, welches zudem kostengünstig und einfach zu installieren ist. Laut Hersteller eignen sich die Micro-Server somit insbesondere für Applikationen wie "Hadoop" und "Cassandra" beziehungsweise für Public und Private Clouds.

Andrew Feldman, Vice President und DCSS-General Manager, erläutert: Historisch gesehen hat sich die Entwicklung von Server-Architekturen auf die Prozessoren konzentriert, während Storage und Networking stark vernachlässigt wurden. Das aber ändert sich jetzt mit Cloud und Big Data; die Kunden verlangen nach Lösungen, bei denen Compute, Storage und Networking im Einklang sind.“

Ein Storage-Pool für viele CPUs

Er setzt hinzu: „In Legacy-Server ist Storage eine Ressource, die an einen individuellen Prozessor gebunden ist. Die Möglichkeit eine Disk als Shared Ressource über verschiedene Prozessoren hinweg zu nutzen ist stark begrenzt. Denn dafür ist eine massive Datenreplikation notwendig, sowie das Investment in Storage Area Networking (SANs) oder in Equipment für Network Attached Storage (NAS).“

Die AMD Seamicro-Produkte aber biete Micro-Server an, die es ermöglichten Computing-, Storage und Networking-Power in einem Chassis unterzubringen. Da wiederum sorge für einen hohen Effektivitätsgrad, sowohl in Bezug auf die Rechenleistung, den Platzbedarf und die Bandbreite.

Die Technik benötige lediglich ein Viertel der Energie, ein Sechstel des Platzes ein, den die besten Alternativen dieser Klasse brauchten. Die Bandbreite sei dafür 16 Mal höher. Mit „Freedom Storage“ will AMD die Vorteile nun auch auf die Speicher ausdehnen.

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