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Schneller Lesen und Schreiben in der Amazon-Cloud Amazon Web Services führt EC2 High I/O Instanzen ein

| Redakteur: Ulrike Ostler

Amazon Web Services (AWS) bietet neue SSD-basierte High I/O Instanzen für Amazon EC2 an. Sie werden durch Solid State Disks (SSDs) gesichert und sind ausgelegt für mehr als 120.000 Read IOPS (Input/Output Operations Per Second) und mehr als 80.000 Write IOPS.

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Die neuen AWS-Instanzen lassen sich jeweils als alleinige oder in so genannten "Placement"-Gruppen anlegen, um sicher zu stellen, dass zwei oder mehr davon mit non-blocking-Bandbreite verknüpft werden. Unmöglich jedoch ist es, die verschiedenen Instanz-Typen, zum Beispiel High I/O und Cluster Compute, miteinander in eine solche Gruppe zu packen.
Die neuen AWS-Instanzen lassen sich jeweils als alleinige oder in so genannten "Placement"-Gruppen anlegen, um sicher zu stellen, dass zwei oder mehr davon mit non-blocking-Bandbreite verknüpft werden. Unmöglich jedoch ist es, die verschiedenen Instanz-Typen, zum Beispiel High I/O und Cluster Compute, miteinander in eine solche Gruppe zu packen.
(Bild: AWS)

Die ersten der auf Hochgeschwindigkeits-Speicher und kurze Latenzzeiten zugeschnittenen Instanzen sind zunächst in der US-East-Region (Nord-Virginia) und in der EU-West-Region (Irland) verfügbar. Die so genannten „I/O Quadruple Extra“-Instanzen (hi1,4xlarge) sollen 3,10 Dollar pro Stunde kosten. Dafür bekommen Anwender:

60,5 GigabyteRAM, acht virtuelle Kerne mit einer Rechenleistung von 35 EC2 Compute Units (ECUs). Unterstützt wird das System durch 2 Terabyte große virtuelle Laufwerke in SSD Technik. Die Netzwerkanbindung, auch für Clustersysteme geeignet, unterstützt 10 Gigabit Ethernet pro Sekunde.

Nach Angaben von Amazon eignen sich die Instanzen insbesondere für den Einsatz von NoSQL Datenbanken wie „Cassandra“ und „MongoDB“.

Netflix veröffentlicht ersten Benchmark

Netflix testet "Cassandra" auf der I/O Quadruple Extra Instanz von AWS.
Netflix testet "Cassandra" auf der I/O Quadruple Extra Instanz von AWS.
(Bild: Netflix Tech Blog)
Das Unternehmen Netflix ist einer der größten AWS-Kunden. Adrian Cockcroft, Cloud Architekt des Unternehmens hatte sich schon im März dieses Jahres öffentlich schnellere I/O Mechanismen in der Cloud gewünscht. Jetzt hat er bereits eigene Tests gefahren. Die Ergebnisse lassen sich im Netflix Tech Blog nachlesen.

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