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Das sind die nominierten und die ausgeschiedenen Kandidaten der RZ-Kategorie Am 26. November live: Die neunzehnten eco://awards

Autor: Ulrike Ostler

Am kommenden Donnerstag verleiht der Eco-Verband der Internet-Wirtschaft ab 18:00 Uhr die 19. „eco://awards“. Im Rahmen der etwa einstündigen digitalen Gala werden Leistungen der Internet-Wirtschaft im bewegten Jahr 2020 geehrt. Es gibt sechs Award-Kategorien, etwa „Datacenter Infrastructure“. DataCenter-Insider ist Medienpartner und lädt dazu ein, bei der Verleihung dabei zu sein.

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Am kommenden Donnerstag verleiht der Eco - Verband der Internet-Wirtschaft zum 19. Mal die „eco://awards“. Um 18:00 Uhr geht es los. Zuschauer sind willkommen.
Am kommenden Donnerstag verleiht der Eco - Verband der Internet-Wirtschaft zum 19. Mal die „eco://awards“. Um 18:00 Uhr geht es los. Zuschauer sind willkommen.
(Bild: Eco - Verband der Internet-Wirtscahft)

Prämiert werden Unternehmen mit ihren visionären Lösungen und außergewöhnlichen IT-Services. Preise gibt es außer in der Kategorie Datacenter Infrastructure auch noch für „Security“, „Cloud & Hosting“ sowie „Start-up“. Der eco://award „Netz mit Verantwortung“ zeichnet gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein aus. Der Award „Ladies in Tech“ ehrt außerordentliches Engagement für mehr Diversity und Female Empowerment.

In der Abteilung Datacenter Infrastrcture sind in zwei Rechenzentren nominiert:

  • Green Mountain AS

Green Mountain entwirft, baut und betreibt sichere, Energie-effiziente und nachhaltige Co-Location-Rechenzentren in Norwegen, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt werden.

  • SDC Spacenet Datacenter

Das SDC Spacenet Datacenter ist ein Hochsicherheitsrechenzentrum im Osten von München. Es gehört zur inhabergeführten deutschen Spacenet Gruppe und ist eines der modernsten Rechenzentren in Deutschland.

Nominiert ist außerdem noch die Infinera GmbH mit der Technik „Infinite Capacity Engine, Version 6“ (ICE6) für die Rechenzentrumskopplung.

Infinera hat eine neuartige, photonisch integrierte Technik entwickelt, die es ermöglicht, noch nie da gewesene Datenmengen über bisher unerreichte Distanzen mit niedrigem Energieverbrauch zwischen Rechenzentren zu übertragen.

Ausgeschieden

Doch es gab noch eine ganze Reihe Einreichungen, die zwar nicht mehr gewinnen können, die in diesem Jahr sehr hochwertig waren.

  • Cloud-Anbieter OVH GmbH beziehungsweise OVHcloud

Das Cloud-Angebot von OVHCloud basiert auf einer Infrastruktur von 20 Tbit/s Netzwerkkapazität weltweit, 30 Rechenzentren auf vier Kontinenten und 34 redundante PoPs auf der ganzen Welt. Die Server sind mit einer Eigenentwicklung wassergekühlt.

Ecodatacenter AB

Ecodatacenter gehört ganz sicherlich zu den Anbietern mit einem der 'grünsten' Rechenzentrum der Welt. Dieses befindet sich in Falun, in der schwedischen Region Dalarna. Es bietet sowohl Co-Location- als auch HPC-Implementierungen an. Die im rechenzentrum verbrauchte Energie ist zu 100 Prozent erneuerbar. Es werden weder fossile Treibstoffe noch Kernenergie verwendet. Die Abstimmung von Stromversorgung und Kühlung sorgt zudem für Energie-Effizienz und ermöglicht durch doppelt bis vierfach redundante Systeme die Wartung bei laufendem Betrieb. Durch Wiederverwertung der Abwärme des Rechenzentrums wird ein Überschuss an durch fossile Brennstoffe produzierter Wärme vermieden und eine positive Klimabilanz erzielt.

Beworben hatte sich auch die Famis GmbH.

Die Famis GmbH gehört zum Telekommunikationsdienstleister VSE Net und ist auf technische Dienstleistungen für Gebäude & Energie-Anlagen spezialisiert. Dazu gehören Betrieb und Service, Facility Management, Energiedienstleistungen sowie Planung.

Für den Standort Völklingen-Geislautern hat Famis für VSE Net den Einsatz von „eChiller“ er Firma Efficient Energy geplant und installiert. Die Kältemaschinen mit je 140 Kilowatt Leistung im Serverraum arbeiten im Verbund mit einem zusätzlichen Modul als Redundanz. Als Betreiber liefert Famis zudem den Klimaservice von A bis Z, das heißt: Energiebezug, notwendige Investitionen, Wartung und Instandhaltung sowie das 24-stündige Störungs-Management an 365 Tagen inklusive Energie- und Anlagen-Controlling.

Die Rittal GmbH & Co. KG. hatte sich mit „Rimatrix Next Generation“ beworben.

Der Hersteller versteht Rimatrix NG als offene Systemplattform, die kontinuierlich weiterentwickelt wird und Adaptionen zukünftige Technologietrends gewährleistet. Mit dem Variantenbaukasten „VX IT“ ist das Schranksystem wie bisher modular, deshalb sind Installationen vergleichsweise schnell verfügbar und flexibel skalierbar. Zudem sei die neue Generation abwärtskompatibel. In Standardanwendungen können sich durch Technik des Open Compute Project Effizienzpotenziale ergeben, etwa durch Reduzierung im Aufwand bei Planung und Beschaffung.

Die Xantaro Deutschland GmbH hat sich mit „Next-Gen Data Center Solutions“ beworben.

Diese soll standardisierte, zukunftsorientierte Bausteine und Applikationen zur Modernisierung der IT-Architektur im Rechenzentrum bieten: Design, Implementierung und Betrieb inklusive automatisierter Tests. Zur Anwendung kommen Prinzipen der Hybris Cloud.

Schließlich hat auch Nethinks auf der Kandidatenliste gestanden. Die Bewerbung des Unternehmens hat unter dem Motto gestanden: „Datagerry - Your IT is driving you nuts?“

Datagerry“ ist ein Open Source CMDB & IT Asset Management System, das die Definition von Objekten dem Anwender überlässt. Darüber hinaus lassen sie sich zur Laufzeit anpassen.

Die gespeicherten Daten sind unter anderem für einen automatischen Export in andere externe Systeme nutzbar, für eine intelligente Suche oder für das Reporting. Bei allen Funktionen wird stets auf die Generik und die eigenständige Definition von Objekttypen geachtet. Über Plugins lässt sich die Configuration Management Database unkompliziert, nach Darstellung des Anbieters auch von erfahrenen Anwendern, erweitern.

Wer dabei sein möchte, kann sich zu der Verleihung der eco://awards kostenfrei anmelden!

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Über den Autor

 Ulrike Ostler

Ulrike Ostler

Chefredakteurin DataCenter-Insider, DataCenter-Insider