Sofortmaßnahmen für nicht mehr unterstützte Betriebssysteme planen

Am 14. Januar 2020 endet Support für Windows Server 2008/2008 R2

| Autor: Thomas Joos

IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay)
IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay) (IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay))

Am 14. Januar 2020 wird der Support für Windows Server 2008/2008 R2 eingestellt. Unternehmen, die diese Versionen noch im Rechenzentrum betreiben erhalten damit keine Unterstützung mehr von Microsoft. Auch Updates werden keine mehr erscheinen. Wer sofort reagieren will, sollte die Server vom Internet und ungesicherten Netzwerken trennen oder in die Cloud umziehen.

Ab dem 14.01.2010 gibt es für Windows Server 2008/2008 R2 keinen technischen Support und keine Updates mehr. Beim Betrieb in Azure kann dieses Problem temporär behoben werden. 

Unternehmen, die aktuell noch auf Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 setzen, können als Sofortmaßnahme auch jetzt noch die Server als virtuelle Server in Microsoft Azure umziehen.  Im Rahmen des Umzugs erhalten die Server weitere drei Jahre kostenlos Sicherheitsupdates. Der Umzug kann entweder temporär sein, bis eine endgültige Migration erfolgt, oder auch dauerhaft, mit entsprechender Aktualisierung des Betriebssystems. 

Der temporäre Umzug zu Microsoft Azure hat den Vorteil, dass aktuelle Software generell weiter betrieben werden kann, und Unternehmen mehr Zeit haben eine vollständige Migration der Server durchzuführen, zum Beispiel zu Windows Server 2019.